Die Deutschkenntnisse bei Grundschülern sind oft unzureichend. In Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen werden nun Tests und Förderunterricht Pflicht. Das nutzt Schülern, schützt Eltern und setzt dem Betreuungsstaat Grenzen.
Heterosexuelle Ehe und traditionelle Aufgabenverteilung dominieren nach wie vor das Familienleben. Die Kinderzahl schrumpft. Im einwohnerstärksten Bundesland zeigt sich, wie wir wirklich leben. Doch die Politik versteckt das hinter Vielfalts-Rhetorik.
Im Volk verehrten sie ihn als „unseren Franz“: Doch insgeheim missbrauchte der populäre Essener Bischof Franz Hengsbach Kinder und Jugendliche, so legt es nun eine Studie nahe.
Unsere nationalen Gedenktage und Einbürgerungsfeiern leiden unter emotionaler Rachitis. Die Verfassung wird allzu kühl abgefeiert, dabei ist sie doch ein Leuchtturm und Bollwerk der Menschlichkeit.
Mit Werbekampagnen versucht die Rotlicht-Szene aktuell ihr Image aufzupolieren. Sogar vermeintlich progressive Teile der Kunstszene kommen ihr dabei zu Hilfe.
Die Annahme, der Islam begünstige Kinderehen, ist so verbreitet wie undifferenziert. Wer genau hinschaut, entdeckt: Weder Koran noch Prophet noch Gelehrtenmehrheit bewerben Kinderehen – Zeit, das Feindbild zu überdenken.
Bei Protesten fallen mitunter rote Fahnen, Hammer-und-Sichel-Symbole und linksextreme Gruppierungen auf. Doch ihre Rolle bleibt oft unerwähnt. Warum genau das die Wahrnehmung solcher Demonstrationen verändert.
In Dortmund versucht ein linkes Bündnis, das neue CDU-Stadtoberhaupt auszubremsen. Das beinharte Vorgehen verdeutlicht zweierlei: wie dringend Städte in linker Erbpacht den Wechsel brauchen – und was wir von Rot-Rot-Grün zu erwarten hätten.
Gewalt im Namen des Antifaschismus wird nicht mit der nötigen Konsequenz verfolgt. Das gilt auch, wenn die Opfer AfD-Politiker sind. Vor allem linke Demokraten müssen mit ihrer naiven Antifa-Schwärmerei brechen.
Ist Gott nicht so wichtig? Deutschlands größte Ausbildungsstätte für Islamlehrer möchte den islamischen Religionsunterricht umgestalten. Es soll mehr um Homosexualität, Gendergerechtigkeit und Minderheiten gehen.
Die deutsche Bevölkerung schrumpft – und die Politik antwortet darauf mit Kitaplätzen und flexiblerer Arbeitszeit. Den säkularen demografischen Prozess wird das nicht stoppen. Dafür wäre etwas nötig, das sich viel schwerer erreichen lässt: ein partieller Abschied vom individualistischen Lebensstil.
Medien verschweigen bei Berichten über Straftaten die Herkunft der Täter regelmäßig. Diese Selbstzensur ist ein Irrweg, der dringend hinterfragt werden muss.
Mit breiter Brust treten organisierte Atheisten und „Konfessionsfreie“ in die Öffentlichkeit. Sie fordern mehr Einfluss für sich selbst – und weniger Einfluss für Religionsgemeinschaften. Das mag im Trend liegen. Aber was wäre das für eine arme Welt?
Das Zusammenleben von Muslimen und Nichtmuslimen wird durch Zerrbilder belastet. Das verdeutlicht die Forschung zu vermeintlich islamismusnahen Gesinnungen – die wenig Erkenntnisgewinn, aber massive Kollateralschäden beschert.
Während die einen den Ramadan als Zeit der Barmherzigkeit erleben, schimpfen andere über vermeintlich mobbende Muslime, die ihr Ramadan-Fasten Andersgläubigen aufzwängen. Doch die „Mobbing-Skandale“ werden gnadenlos übertrieben.
Die AfD als rechtsextrem einzustufen, ist eine folgenschwere Entscheidung. Das verdeutlicht der schwierige Fall der NRW-AfD, deren Landesverband bislang nicht beobachtet wird. Das darf sich nur ändern, wenn die Begründung unangreifbar ist.
Die deutschen Protestanten wollen sich von christlichen Nationalisten distanzieren – das ist respektabel. Dabei vertiefen sie aber genau die Gräben, die sie anschließend wieder beklagen.
Ab sofort strömen die Jecken wieder durch die Karnevalshochburgen und fühlen sich anarchisch. Aber weit gefehlt. In Wirklichkeit lenkt und steuert, umsorgt und behütet Vater Staat sie rund um die Uhr mit einem gewaltigen Fürsorge-Apparat. Der Sozialstaat hat den Karneval erobert.
Ein Fünftel unserer Jugend ist muslimisch. Aber noch immer wird debattiert, ob der Islam zu Deutschland gehört, und noch immer prägt oft ein grob undifferenzierter Ton den Umgang mit Muslimen. Hört das nicht auf, kann man unserem Land nur noch eins attestieren: die Lust, sich selbst zu schwächen.
Der Herausforderer von Hendrik Wüst in NRW steht fest. Sozialdemokrat Jochen Ott mag nur Außenseiter-Chancen haben. Doch seine Strategie ist lehrreich.
Vier Kandidaten konkurrieren darum, sich als deutscher Standort für Olympia zu bewerben: München, Hamburg, Berlin und die Region Rhein-Ruhr. Gerade die Bewerbung aus NRW verdeutlicht, woran der Standort D leidet.
Frühe Bildschirmnutzung schädigt Heranwachsende sehr viel stärker als bisher bekannt: Schon ein einziges Jahr erhöht das Risiko von Schlafstörungen und Fettleibigkeit. Eine Studie erkennt sogar einen Kausalzusammenhang zu suizidalen Gedanken.
Ein übles Urteil schimmert durch die Bilanzen syrischer Zuwanderung: Syrerinnen seien zu rückständig, um dem Arbeitsmarkt zu nutzen. Dahinter verbirgt sich ein verkümmerter Sinn für Familie und die Lust an unfreundlicher Schwarz-Weiß-Zeichnung.
Westbindung, Marktwirtschaft, Demokratie – dafür steht Adenauer. Das wird dieser Tage wieder laut besungen. Doch Adenauer steht auch für ultrakonservative Familienpolitik, Strafe bei Ehebruch und beinharte Heteronormativität – was aktuell für kaum jemanden ein Thema ist. Das könnte sich ändern.
Wo liegen die Grenzen der Meinungsfreiheit? Und wann wird Desinformation gefährlich? Eine Debatte, die Europa führen muss. Aber mit den richtigen Argumenten und vor allem mit Vertretern, denen an der Wahrheit gelegen ist – und nicht daran, Putins Narrative zu verbreiten.
In Debatten um Verfolgung und Diskriminierung von Juden, Christen und Muslimen schleicht sich ein biestiger Ton ein. Opfer soll zunehmend nur die eigene Glaubensgemeinschaft sein. Das kann böse enden – wenn wir nicht bald die Solidarität aller Religionen im Land stärken.
Die US-Regierung hat mehrere Europäer sanktioniert, die – so der Vorwurf – amerikanische Online-Plattformen zensiert haben sollen. Und verkauft dies als Kampf für die Meinungsfreiheit. Doch wer genau hinsieht, erkennt, dass es um etwas ganz anderes geht.
Immer neue Fälle von Tierquälerei in Ställen und Schlachthöfen werden enthüllt. Stets erschüttern sie die Öffentlichkeit. Dabei könnten wir dieses Leid mit KI, Messtechnik und Kameras massiv reduzieren.
Auf einigen Weihnachtsmärkten in deutschen Städten werden neuerdings auch Halal-Speisen angeboten. Kritiker beklagen Islamisierung. Nicht nur zur Weihnachtszeit köchelt es: Ähnliche Schlachtrufe geistern seit Jahrzehnten durch Deutschland.
Bei einem Einsatz in Bochum hatten Polizisten ihre Bodycams nicht eingeschaltet, eine gehörlose Zwölfjährige wurde angeschossen. Ob sich die Beamten richtig verhielten, lässt sich nur anhand eines Berichtes bewerten. Es ist höchste Zeit, die Dokumentation brenzliger Einsätze zu verbessern.
In sechs NRW-Kommunen wurden AfD-Politiker zu Vize-Bürgermeistern gewählt. Die AfD jubelt, die Brandmauer sei durchlöchert, die Linke malt den Siegeszug des Faschismus an die Wand – und mancherorts werden frisch gewählte AfDler gleich wieder abgewählt. Diese Debatte braucht weniger Temperatur.