Deutsche Bahn soll Russland mit Software-Update lahmlegen
Freude bei Boris Pistorius: Deutschland hat eine neue Geheimwaffe! Aufgrund ihrer einzigartigen Lahmlegungskompetenz soll die Deutsche Bahn nun die russische Infrastruktur mit einem Software-Update zum Erliegen bringen.
Riesengroße Erleichterung in Deutschland: Endlich gibt es eine Geheimwaffe, gegen die selbst die abgefeimtesten russischen Cyberkriminellen machtlos sind! „Jahrzehntelang wurde der absurde Fehler gemacht, die Deutsche Bahn mit dem Transport von Menschen und Gütern zu betrauen“, erklärte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius mit einem verständnislosen Kopfschütteln. „Dabei liegen ihre Kompetenzen doch klar ersichtlich in der professionellen Sabotage, Desinformation und im Chaosstiften.“
So zeigte sich der Verteidigungsminister sichtlich davon beeindruckt, wie es der Bahn in der vergangenen Nacht mit einem einfachen Software-Update gelungen war, den Schienenverkehr im Land für mehrere Stunden erfolgreich zum Erliegen zu bringen. Deshalb habe man laut Pistorius beschlossen, das vermeintliche Verkehrsunternehmen, bei dem es sich in Wirklichkeit jedoch um die beste Hackergruppe Deutschlands handele, ab sofort in den Dienst der Landesverteidigung zu stellen.
Deutsche Bahn sorgt für Unruhe in Moskau
So soll die Deutsche Bahn im Falle sich zuspitzender Konflikte unter anderem die gesamte Infrastruktur in Russland mit einem Software-Update lahmlegen, Front-Nachschubzüge mit umgekehrter Wagenreihung außerplanmäßig in Omsk trennen oder für den kompletten Ausfall von Klimaanlagen, Heizungen und WCs im Kreml sorgen.
In Moskau herrscht nun große Beunruhigung. Ein russischer Hacker gibt verzweifelt zu Protokoll: „Das ist ein übermächtiger Gegner. Wir haben in der Vergangenheit alles versucht, aber solche Ausfälle wie die Deutsche Bahn können wir technisch gar nicht erzeugen.“
Nato ist skeptisch
Während man im Bundesverteidigungsministerium froh ist, nach dem Ausstieg aus dem ehrgeizigen Fregattenprojekt eine noch bessere strategische Waffe gegen Putin & Co. mit einer für die Bahn üblichen Verspätung gefunden zu haben, formulieren die Nato-Bündnispartner gewisse Bedenken: „Der Einsatz der Deutschen Bahn könnte gegen die Genfer Konvention verstoßen.“
All jenen aber, die jetzt einen Zusammenbruch des Schienenverkehrs in Deutschland befürchten, sei gesagt: Für die Bahnreisenden ändert sich nichts. „Unsere Kunden können weiterhin den gewohnten Service mit Störungen, Ausfällen und aufgehobenen Sitzplatzreservierungen genießen“, verspricht die Bahn.
Folgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook oder Instagram – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!