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Artikeltyp:SatireFußballverband konsequent

Fifa vergibt WM 2038 auf den Mars

Autorenprofilbild von Jean Gnatzig
Von Jean GnatzigHead of Silly Content
Veröffentlicht am 16.06.2026Lesedauer: 2 Minuten
Satire Montage Fußball Mars
Die Bedingungen bei der WM 2038 sollen nicht schlimmer als in Saudi-Arabien oder Katar sein
Quelle: picture alliance/Zoonar/Stanislav Rishnyak; picture alliance/fStop/Caspar Benson; Montage: GLASAUGE

Die Fifa reagiert auf die Kritik an der WM 2030, die in sechs Ländern und auf drei Kontinenten stattfindet: Weil die Erde wegen solcher Umweltsünden bald unbewohnbar ist, wird die Endrunde 2038 ausgelagert.

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Von wegen: Der Weltfußballverband ist völlig verrückt und größenwahnsinnig geworden! Nach der Kritik an der aktuellen WM in drei Ländern und der Endrunde 2030, die gar in Uruguay, Argentinien, Paraguay, Marokko, Spanien und Portugal ausgetragen wird, soll die Endrunde 2038 an einem einzigen Ort stattfinden. Das gab Präsident Gianni Infantino jetzt im Rahmen der alljährlichen Fifa-Tagung in den Räumlichkeiten von Drax Industries in Kalifornien bekannt.

Um weiterem Unmut vorzubeugen, soll die WM 2038 nicht mehr auf der Erde, sondern auf einem benachbarten Planeten mit einer „traditionell großen Fußballbegeisterung“ (O-Ton Infantino) stattfinden. Die Rede ist vom Mars, der sich bei der Abstimmung gegen den Asteroiden Oumuamua, das Starlink-Satellitensystem von Elon Musk und die Sonne durchsetzen konnte.

Infantino versteht Murren von Fußball-Fans nicht

Da die Erde aufgrund von absurden Umweltsauereien wie einer Fußball-Weltmeisterschaft in sechs Ländern auf drei Kontinenten ziemlich bald nicht mehr bewohnbar sei, habe man sich für eine extraterrestrische Alternative entschieden, so Infantino: „Dann kann sich auch keiner mehr über die Mondpreise für die Tickets aufregen.“

Mit den Beschwerden von ewig gestrigen Fußball-Nostalgikern, die sich über die klimatischen Bedingungen auf dem Mars echauffieren, kann der Fifa-Präsident ohnehin nichts anfangen. Auf dem Mars sei es laut Infantino definitiv nicht ungemütlicher oder lebensgefährlicher für Fußballer, Homosexuelle oder Fans von Menschenrechten als in Katar oder Saudi-Arabien, wo die WM 2034 ausgetragen wird.

Fifa-Funktionäre mit Bedenken

Die ernsten Befürchtungen aus den Reihen der Fifa, wonach es auf dem Mars nicht genügend finanzkräftige Schurken für eine aus Funktionärssicht einträgliche WM gebe, wusste der Präsident glücklicherweise schnell zu entkräften: Nur durchgeknallte Milliardäre könnten es sich schließlich leisten, die zerstörte Erde für ein Leben auf dem Mars zu verlassen, so Infantino.

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