Mobile Payment

Bezahlen per Handy: Mobile Payment mit NFC

Das kontakt­lose Bezahlen per Handy setzt sich durch. Vor allem an der Super­markt-Kasse wird das Shoppen via Smart­phone von verschie­denen Anbie­tern unter­st�tzt. Wir nehmen Mobile Payment per NFC und Wallet-App unter die Lupe und wagen einen Blick in die Zukunft.
Von Julian Ruecker /

Bezahlen per Handy: Mobile Payment Bezahlen per Handy: Mobile Payment
Fotos: Kondor83-fotolia.com/teltarif.de, Montage: teltarif.de
Die Idee des "Mobile Payment", des Bezah­lens per Handy, ist nicht neu: Anstelle vieler verschie­dener Karten mit jeweils einer eigenen PIN f�r den bargeld­losen Zahlungs­verkehr oder dem st�n­digen Suchen nach Klein­geld f�r Park­tickets oder Busfahr­karten soll das Handy gen�gen, um bargeldlos einzu­kaufen.

Nach wie vor gibt es aller­dings kein einheit­liches Bezahl­system: Mobiles Bezahlen wird seitens der Anbieter sehr unter­schied­lich reali­siert, beispiels­weise per NFC (Near Field Commu­nica­tion) oder gescanntem QR-Code in Kombi­nation mit einer spezi­ellen Smart­phone-App. Je nach tech­nischer Ausf�h­rung gestaltet sich Mobile Payment damit mehr oder weniger kompli­ziert. Dies ist einer der Gr�nde, weshalb Kunden bislang noch zur�ck­haltend auf entspre­chende Ange­bote reagieren, hinzu kommen Sicher­heits- und Daten­schutz­bedenken sowie die Tatsache, dass deut­sche Kunden immer noch am liebsten mit Bargeld bezahlen.

Dennoch erfreut sich die Bezahl­methode fort­w�hrend stei­gender Beliebt­heit, beson­ders seit Beginn der 20er Jahre. Derzeit ist Mobile Payment an so gut wie jeder Super­markt-Kasse anwendbar und auch sonst allge­genw�rtig an deut­schen Kassen.

Inhalts­verzeichnis

  1. Mobile Payment im Super­markt
  2. Kontakt­loses Bezahlen mit Wallet-Apps
  3. Apple Pay, Google Pay und Co. in Deutsch­land
  4. Bezahl-Apps im tabel­lari­schen Vergleich
  5. Haus­eigene Bezahl-Apps der Banken

Im Super­markt mit dem Smart­phone bezahlen

Das bargeld­lose Bezahlen per Handy gibt es bei Aldi Nord seit Juni 2015, bei Aldi S�d und Lidl seit Dezember 2015, Rewe stieg erst 2016 ein. An der Super­markt-Kasse muss f�r den Bezahl­vorgang ledig­lich das Smart­phone in einem Abstand von bis zu vier Zenti­metern �ber das Display des Bezahl­terminals gehalten werden. Die Daten­�bertragung zwischen Handy und Kassen­terminal erfolgt dabei �ber Nahfunk (NFC). Der entspre­chende Betrag wird dann �ber eine zuvor instal­lierte Wallet-App, h�ufig auch virtu­elle oder digi­tale Geld­b�rse genannt, vom Kredit­karten- oder Giro­konto abge­bucht. Inzwi­schen gibt es au�erdem Bezahl-Apps, die nach dem Prepaid-Prinzip funk­tionieren und auto­matisch mit einem bestimmten Betrag wieder aufge­laden werden, wenn das Guthaben zur Neige geht. Die genannten Anwen­dungen werden auch in weiteren Super­m�rkten, Shops, Kauf­h�usern und Tank­stellen als Zahlungs­mittel akzep­tiert. Inzwi­schen haben auch einige Banken und die Spar­kasse eine entspre­chende Funk­tion in ihren haus­eigenen Mobile Banking-Apps inte­griert. NFC-Logo f�r kontaktloses Bezahlen an den Kassenterminals NFC-Logo f�r kontaktloses Bezahlen an den Kassenterminals
Visa
Um mobil bezahlen zu k�nnen, ist ein NFC-f�higes Smart­phone mit aktu­ellem Android- oder iOS-Betriebs­system (heute wird f�r weit­reichende Funk­tionen mindes­tens Android 5 bzw. iOS 13 empfohlen) und einem inte­grierten NFC-Chip erfor­derlich.

Bis zu einem Einkaufs­wert von 25 oder 50 Euro gibt es je nach Bezahl-App h�ufig keine PIN-Abfrage. F�r viele Kunden stellt dies ein Sicher­heits­risiko dar, wobei durch Regu­lierungen wie SCA (Starke Kunden­authen­tifi­zierung) oder PSD2 (Zahlungs­dienste­richt­linie) mitt­lerweile auch f�r kleine Betr�ge h�ufiger eine PIN n�tig ist. Die gene­relle Akti­vierung der PIN-Eingabe sollte gege­benen­falls beim jewei­ligen App-Anbieter erfragt werden.

Bei anderen Apps (wie beispiels­weise Google Pay) wird g�nz­lich auf eine PIN-Angabe verzichtet. Hier wird die Sicher­heit dadurch gew�hr­leistet, dass eine Zahlung allge­mein nur mit entsperrtem Smart­phone m�glich ist. Ist das Smart­phone nicht durch Pass­wort, Finger­abdruck, Iris, Gesichts­erken­nung usw. gesch�tzt, ist eine Nutzung nicht m�glich. Der Coupon-Anbieter Payback hat eine eigene Bezahl-App entwi­ckelt, mit der unter anderem bei dm, Edeka, Aral, Tee Gschwendner, Thalia und Alna­tura �ber QR-Code und NFC bezahlt werden kann. Die Super­markt­ketten Edeka, Markt­kauf und Netto setzen teil­weise auf Bezahl­l�sungen mit einer eigenen App ohne NFC.

NFC-f�hige Handys im �ber­blick

Wallet-Apps f�r kontakt­loses Bezahlen

Nachdem die Bran­chen­riesen Google Pay und Apple Pay im Juni bzw. im November 2018 den Eintritt in den deut­schen Markt gewagt hatten, begannen entspre­chende Apps von Dritt­anbie­tern an Bedeu­tung zu verlieren. Diese sind zwar nicht mehr, wie bei fr�hen Ange­boten der Netz­betreiber, an einen Mobil­funk­vertrag oder eine NFC-SIM-Karte gebunden, erfor­dern aber eine Regis­trie­rung. Wallet-Apps: Die digitale Geldb�rse Wallet-Apps: Die digitale Geldb�rse
Fotos: Kondor83-fotolia.com/teltarif.de/Apple, Montage: teltarif.de

Nachdem Glase (ehemals SEQR) im Dezember 2018 gegen die Bran­chen­riesen Google Pay und Apple Pay kapi­tuliert hatte und den Gesch�fts­betrieb aufgeben musste, folgte von den ehema­ligen "Big-Playern" im Bereich des Kontakt­losen Bezah­lens mittels Dritt­anbieter-Apps auch Boon ("Tap & Pay") im Juni 2020. Die Nutzung war nur auf von Master­card zuge­lassenen Smart­phones m�glich. Wie bei anderen aktuell verf�g­baren mobilen Bezahl­diensten basierte die Funk­tions­weise beider Apps auf der HCE-Tech­nologie (Host Card Emula­tion), einer spezi­ellen Soft­ware-L�sung, mittels der unter anderem der digi­tale Zahlungs­verkehr abge­wickelt wird. HCE wurde von Google erst­mals in das Smart­phone-Betriebs­system Android 4.4 inte­griert. Apple setzte lange Zeit auf die eigene Soft­ware f�r NFC-Zahlungen, weshalb kontakt­loses Bezahlen per HCE mit dem iPhone erst seit iOS-Version 17.4 unter­st�tzt wird.

Google Pay

Google Pay Google Pay Der im Jahr 2015 als Android Pay gestar­tete und im Januar 2018 in Google Pay umge­taufte, mitt­lerweile in die Google-Wallet-App inte­grierte Bezahl­dienst von Google star­tete im Juni 2018 auch auf dem deut­schen Markt. Da inzwi­schen viele Banken und die Spar­kasse auf eigene L�sungen setzen und Google Pay eher als Konkur­renten sehen, hielt sich die Koope­rati­onsbe­reit­schaft mit Google seitens der deut­schen Banken eher in Grenzen. Google konnte dieses Problem jedoch durch ein Abkommen mit PayPal umgehen, das das Zahlen mit Google Pay mit anschlie­�ender Abbu­chung des Betrags �ber das PayPal-Konto des Kunden erm�g­licht. Durch diese Koope­ration ist somit die Nutzung von Google Pay nicht mehr nur den Kunden koope­rierender Banken, die aller­dings auch stetig mehr werden, vorbe­halten, sondern faktisch f�r jeden Inhaber eines Bank­kontos durch den Umweg �ber PayPal m�glich.

Google Wallet Down­load

Dies stellt auch den gr��ten Plus­punkt gegen­�ber dem Mitbe­werber Apple Pay dar. In direkter Konkur­renz stehen Google Pay und Apple Pay jedoch nicht, da Google Pay ausschlie�­lich auf Android-Ger�ten und Apple Pay ausschlie�­lich auf Apple-Ger�ten nutzbar ist. Zu beachten ist jedoch, dass die Nutzung von Google Pay in Verbin­dung mit PayPal nicht funk­tioniert, wenn bei PayPal ledig­lich eine Kredit­karte hinter­legt ist, da PayPal die mit Google Pay ausge­gebenen Betr�ge ausschlie�­lich von verkn�pften Giro­konten abbucht. Google Pay ist auch auf NFC-f�higen Smart­watches nutzbar, die mit dem haus­eigenen Betriebs­system Wear OS von Google ausge­stattet sind.

Apple Pay

Apple Pay Apple Pay Auch das im Jahr 2014 gestar­tete Apple Pay hat in Deutsch­land einige Jahre auf sich warten lassen. Einige Monate nach Google Pay stand im November 2018 dann endlich auch bei Apple Pay der Deutsch­land­start an. Da Apple den Anbie­tern von Dritt­anbieter-Apps den Zugriff auf die NFC-Technik verwehrt, hatten Inhaber von Apple Ger�ten davor auch nicht die M�glich­keit, auf eine solche App auszu­weichen. Mitt­ler­weile stehen viele namhafte Geld­h�user auf der Liste der unter­st�tzten Banken, darunter die gr��ten und bekann­testen. Anders als bei Google Pay besteht jedoch nicht die M�glich­keit, ein PayPal-Konto zwischen­zuschalten. Da Ende 2023 zun�chst in den USA m�glich wurde, PayPal direkt mit Apple Pay zu verkn�pfen, ist davon auszu­gehen, dass nach und nach weitere L�nder folgen werden. Eben­falls Ende 2023 hatte Apple ange­k�n­digt, seine NFC-Schnitt­stelle f�r Konkur­renten zu �ffnen - und hat mitt­lerweile Taten folgen lassen und so u. a. den Weg f�r Apps von anderen Anbie­tern frei­gemacht.

Zu den aktuell unter­st�tzten Banken geh�ren unter anderem die Deut­sche Bank, Spar­kasse, Commerz­bank AG, comdi­rect, DKB, ING, HypoVereinsbank und N26. Auch bei Apple ist die Nutzung auf den haus­eigenen Smart­watches problemlos m�glich.

Garmin Pay

Garmin Pay Garmin Pay Seit Juni 2020 bietet auch Garmin kontakt­loses Bezahlen an. In erster Linie f�r Garmin-Smart­watches gedacht, k�nnen mitt­lerweile auch alle g�ngigen Smart­phones mit iOS oder Android den Dienst nutzen. Voraus­setzung ist ein entspre­chend aktu­elles Betriebs­system sowie die App Garmin Connect und - je nach Bank - die App VIMpay. Selbst­ver­st�nd­lich muss auch die Hard­ware �ber NFC-Tech­nologie verf�gen. Die Benut­zung von Garmin Connect ohne Dritt­anbieter ist aktuell mit einigen Banken in Deutsch­land m�glich, darunter N26, Commerz­bank, comdi­rect, Revolut, Wise und VIMpay selbst. Per Garmin-Connect-App k�nnen dann sowohl Master- als auch Visa-Kredit­karten zum Bezahlen hinzu­ge­f�gt werden. Mit allen anderen Banken ist die Verwen­dung nur in Kombi­nation mit der VIMpay-App m�glich. In dieser wird dann eine virtu­elle Kredit­karte erstellt, mit der anschlie­�end Garmin Pay einge­richtet werden muss.

Samsung Pay

Samsung Pay Samsung Pay Am 28. Oktober 2020 star­tete Samsung seinen mobilen Bezahl­dienst Samsung Pay in Deutsch­land. Erst­mals einge­f�hrt wurde er am 20. August 2015 in S�dkorea und wenig sp�ter in einigen anderen L�ndern, darunter den USA und China. Hier­zulande gab es vorab die M�glich­keit, den Dienst w�hrend der Open-Beta-Phase zu testen. War die Nutzung w�hrend der Test­phase auf einige wenige Ger�te beschr�nkt, stehen nun deut­lich mehr f�r den Dienst zur Verf�­gung. Zwin­gende Voraus­setzung ist ein Samsung-Smart­phone mit deut­scher Anbieter-Soft­ware­ver­sion. Ein �ber­blick �ber die kompa­tiblen Ger�te ist hier zu finden. Dar�ber hinaus muss der Kunde die App aktua­lisieren und im Zuge dessen den Nutzungs­bedin­gungen der Voll­ver­sion zustimmen.

Eine bestimmte Bank ist f�r die Nutzung nicht n�tig. Ein Giro­konto bei einer belie­bigen deut­schen Bank reicht aus. Der Kunde bekommt von der Sola­ris­bank - Samsungs Partner - eine virtu­elle Debit-Visa-Karte, die er mit seinem Giro­konto verkn�pfen muss.

Der Bezahl­vorgang ist �berall dort m�glich, wo VISA-Karten- und NFC-Zahlung akzep­tiert werden und kontakt­loses Bezahlen m�glich ist. Ist das Smart­phone entsperrt, gelangt der Kunde mit einem Wisch zur Karten­ansicht und kann dann den Bezahl­vorgang starten. Alle Zahl­vor­g�nge sind mit Finger­abdruck, Gesichts­erken­nung oder PIN abge­sichert.

Huawei Pay

Huawei Pay Huawei Pay Fast unbe­merkt ist Ende Januar 2021 Huawei ins Gesch�ft mit kontakt­losem Bezahlen in Deutsch­land einge­stiegen. Das Zahlen war zun�chst nur per QR-Scan seitens des Kunden oder Bar-Code-Scan seitens des Verk�u­fers m�glich, Trans­aktionen �ber die NFC-Schnitt­stelle sollen mitt­lerweile je nach Land aber auch funk­tionieren. In Deutsch­land sind seit Ende M�rz 2025 zwar Zahlungen mit NFC m�glich, jedoch nur auf bestimmten Huawei-Smart­watches (wie der GT 5 Pro) und mit weiteren Einschr�n­kungen. Tech­nisch wird das Bezahlen also noch �ber das Blue­code-System abge­wickelt, dessen Akzep­tanz­stellen in Deutsch­land noch sehr �ber­schaubar, in �ster­reich aller­dings schon zahl­rei­cher vorhanden sind. In der Huawei-Wallet-App wird dann das Blue­code-System ausge­w�hlt und mit einem belie­bigen Giro­konto einer Bank verkn�pft.

Wich­tige Bezahl-Apps im Vergleich

  Google Pay Apple Pay Garmin Pay Samsung Pay Huawei Pay
System­anfor­derung
(mindes­tens)
Android 6.0 iOS 10.1
WatchOS 2.0
Android 9
iOS 16.0
Android 9.0 k. A.
Kontaktlos Bezahlen
(Voraus­setzung)
NFC- und HCE-f�higes Master­card-zerti­fiziertes Android-Smart­phone iPhone (ab iPhone 6), iPad (Stan­dard, Air, Mini und Pro), Apple Watch (alle Versionen) Garmin-Connect-App, teilw. VIMpay-App, NFC-f�higes Ger�t, Karten f�r kontakt­loses Zahlen m�ssen frei­ge­schaltet sein Samsung-Pay-App, NFC-f�higes Ger�t, deut­sche Anbie­ter­soft­ware Huawei-Wallet-App, NFC-f�higes Ger�t, Blue­code-App
Konto­geb�hr kostenlos
Bezahlen im Ausland Richtet sich nach Giro­konto oder Kredit­karte, von der abge­bucht wird k. A.
Stand: August 2025. Alle Angaben ohne Gew�hr.

Die geschei­terten Wallet-Apps der Netz­betreiber

Alle deut­schen Netz­betreiber haben sich mitt­lerweile von ihren eigenen Wallet-Apps und Bezahl­diensten verab­schiedet: Die SIM-basierte L�sung der Mobil­funk­anbieter Telef�nica (Base-Wallet, mpass), Deut­sche Telekom (MyWallet, Click­andbuy) und Voda­fone (Voda­fone Wallet) konnte sich nicht durch­setzen und wurde von den Kunden nur im geringen Ma�e ange­nommen.

Telef�nica folgte einem neuen Trend in der mobilen Bezahl-Land­schaft: o2-Banking war ein mobiles Bank­konto f�rs Smart­phone, das in Koope­ration mit der comdi­rect Bank AG reali­siert wurde. Daf�r stand dem Kunden eine eigene o2-Banking-App f�r iOS und Android zur Verf�­gung. Kontakt­loses Bezahlen war aller­dings nur mit Apple Pay und Google Pay m�glich. Ohne diese Apps musste der Kunde zum kontakt­losen Zahlen auf die Kredit- oder Debit­karte zur�ck­greifen. Die Debit­karte wurde dem Kunden kostenlos ange­boten, die Kredit­karte war f�r 1,90 Euro monat­lich erh�lt­lich. o2-Banking wurde am 30. April 2022 einge­stellt.

Haus­eigene Bezahl-Apps der Banken

Verschie­dene Banken haben schon seit l�ngerem Verfahren f�r kontakt­loses Bezahlen mit dem Smart­phone einge­f�hrt.

Aufgrund der bereits erw�hnten herstel­lersei­tigen Beschr�n­kung des NFC-Moduls durch Apple auf den eigenen Zahlungs­dienst, sind diese Ange­bote der Banken Android-Smart­phones vorbe­halten.

So bieten inzwi­schen u. a. die Deut­sche Bank, die Volks- und Raiff­eisen­banken und die Spar­kassen eigene Apps f�r die mobile Bezah­lung an. Sie funk­tionieren �hnlich wie Google Pay und Apple Pay �ber die NFC-Technik.

Es bleibt abzu­warten, ob das Vordr�ngen von Google Pay und Apple Pay auf den deut­schen Markt das Ende der haus­eigenen L�sungen der deut­schen Banken mit sich bringen wird oder ob diese sich lang­fristig doch gegen die "Big Player" aus den USA durch­setzen k�nnen. Jeden­falls werden die deut­schen Banken auf eine Zusam­menar­beit mit Apple ange­wiesen sein, da sie keine alter­nativen Apps f�r Apple Ger�te anbieten k�nnen.

Au�erdem gibt es auch in Deutsch­land mitt­lerweile erste Ans�tze f�r das anonyme Bezahlen mit Bitcoin oder anderen Kryp­tow�h­rungen �ber einige Bitcoin-/Krypto-Wallets, die Zahlungen per QR-Code-Scan oder NFC mit dem Smart­phone erm�g­lichen. Diese bleiben aber eine Rand­erscheinung, wie zum Beispiel das mitt­lerweile einge­stellte lokale Angebot von Pey in Hannover. Dennoch k�nnte das Bezahlen mit Kryp­tow�h­rungen in Zukunft Einzug halten.

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