Ist die Schweizer Aussenpolitik in einer gefährlichen Sackgasse, Herr Aeschi?
Die SVP hat sich auf die hohe Zuwanderung und eine engere Zusammenarbeit mit Europa eingeschossen. Wie aber dann mit dem demografischen Wandel und den geopolitischen Wirren umgehen? Thomas Aeschi, Fraktionschef im Nationalrat, gibt Antwort.

Ist die Schweizer Aussenpolitik in einer gefährlichen Sackgasse, Herr Aeschi?
Das Nein zur «Keine 10-Millionen-Schweiz» könnte sich als eine Art Grundsatzentscheid erweisen: Das Stimmvolk nimmt wieder das grosse Ganze in den Blick. In einer Zeit der zunehmender Unordnung müssen gewisse Sorgen und Ängste nüchtern eingeordnet werden, da grössere Problem anstehen. Die geopolitische Situation ist gefährlich, die wirtschaftlichen Unwägbarkeiten sind deutlich gewachsten.
Allerdings erfolgt die Wiederentdeckung des helvetischen Pragmatismus spät, so dass man bei der Beschaffung von Flugabwehr oder Drohnen hinten anstehen muss und sich der aussenpolitische Spielraum bereits verringert. Gelingt es der Schweiz, sich gegen die neue Weltunordnung zu wappnen? Und braucht es dazu nicht auch neue Rezepte, jenseits von Reduit und geistiger Landesverteidigung?
In der neuen Podcast-Folge von «NZZ Standpunkte» spricht der NZZ-Chefredaktor Eric Gujer mit Thomas Aeschi, Zuger Nationalrat und SVP-Fraktionspräsident.






























