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Friedrich Myconius

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Friedrich Myconius (Schaumünze, Hans Reinhart d. Ä. 1539, Münzkabinett Berlin)

Friedrich Myconius (eigentlich Friedrich Mecum; * 26. Dezember 1490 in Lichtenfels; † 7. April 1546 in Gotha) war ein lutherischer Theologe. Er gilt als Reformator der Stadt Gotha. Myconius (dies ist die gräzisierte Form seines Nachnamens Mecum) gehörte zum theologischen Beraterkreis der ernestinischen Kurfürsten. Er nahm an Religionsgesprächen teil und sorgte als Visitator für die Durchsetzung der lutherischen Reformation auf dem Lande. Die von ihm verfasste Reformationsgeschichte (Historia Reformationis) wurde viel rezipiert.

Leben und Wirken

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Friedrich Mecum wurde nach alter Überlieferung am Stefanitag, d. h. am 26. Dezember geboren; sein Geburtsjahr 1490 wird gefolgert aus einer Schaumünze von 1539, die sein Alter mit 48 Jahren angibt (Foto).[1] Über seinen familiären Hintergrund gibt es kaum Informationen. Er bezeichnete sich als einzigen Sohn und einzigen Erben seiner Eltern, die anscheinend beide während seiner Klosterzeit starben. Über spätere Kontakte in seine Heimatstadt ist nichts bekannt.[2] Die Möglichkeit zum Besuch der Stadtschule in Lichtenfels (Oberfranken) setzt bürgerliche Verhältnisse voraus. Ab 1504 besuchte der Junge die Lateinschule im erzgebirgischen Annaberg, die im mainfränkischen Raum einen guten Ruf hatte.[3] Die Hauptkirche der Stadt, die dem Patrozinium der heiligen Anna unterstellt war, war zu Mecums Schulzeit im Bau; als Schüler nahm er an der Festprozession teil, mit der 1504 die Annenreliquien in die Stadt eingeholt wurden.[4]

Bei einer Begegnung mit Johann Tetzel, der damals als Unterkommissar des Jubelablasses für den Deutschen Orden in Livland seine Vaterstadt durchzog, forderte er 1510 gemäß dem Ausschreiben einen kostenlosen Ablass, da er mittellos sei.[5] Tetzel lehnte jedoch ab. Der Rektor seiner Lateinschule, Andreas Staffelstein, riet dem deswegen stark beunruhigten 19-Jährigen, ohne Rücksprache mit den Eltern in das neu erbaute Annaberger Franziskanerkloster einzutreten, was er am 14. Juli tat:

„[…] in der zweiten Stunde nach Mittag ging ich nach dem Kloster, begleitet von meinem Lehrer, einigen wenigen Mitschülern und einigen frommen Frauen. Ihnen sagte ich an der Pforte die Ursachen, warum ich ins Kloster einträte, nämlich um Gott zu dienen und ihm in Ewigkeit zu gefallen, um für die Meinen und für andrer Sündenvergebung zu beten und so viel als möglich von allen Sünden mich fern zu halten und in Buße zu leben. Darauf sagte ich ihnen Lebewohl. Sie aber erflehten alle für mich den Segen des Herrn, und so trete ich ins Kloster ein.“

Friedrich Myconius: Brief an Paul Eber, 21. Februar 1546[6]
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Myconius’ autobiografischer Brief an Eber 1546 (Forschungsbibliothek Gotha, Chart. B 153, fol. 47r)

Das Kloster gehörte zur Sächsischen Franziskanerprovinz (Saxonia). Nach eigenen späteren Angaben träumte er direkt nach seinem Klostereintritt, dass der Apostel Paulus ihn aus der Einöde zu Christus führe.

Als einziger führender Theologe der Reformationszeit besuchte Myconius keine Universität. In der ordensinternen Ausbildung studierte er die Schriften von Augustinus, Petrus Lombardus, Alexander von Hales, Bonaventura und Gabriel Biel. Als Tischleser eignete er sich eine gründliche Kenntnis der lateinischen Bibel mit den Erläuterungen des Nikolaus von Lyra an.[7] Eigenen Angaben zufolge hatte er erhebliche Schwierigkeiten mit der scholastischen Theologe und lernte „Handarbeiten, Buchstaben malen, drechseln und mit der Axt die Zeit vertreiben.“[8]

Der Orden versetzte Myconius nach Leipzig und dann nach Weimar, wo er an Pfingsten 1516 die Priesterweihe empfing und in Gegenwart des Herzogs Johann der Beständige und dessen Sohn Johann Friedrich die Primiz feierte. Anschließend wurde er Prediger an der Stadtkirche St. Peter und Paul.[9]

Im Franziskanerkloster Weimar studierte Myconius ab 1517 ebenso wie sein Mitbruder Johannes Voit Luthers Schriften.[10] Als Lutheranhänger wurde Myconius im Herbst 1522 in Klosterhaft genommen, die er in den Franziskanerklöstern zu Weimar, Eisenach, Leipzig und Annaberg verbrachte.[11] Im März 1524 konnte er von dort auf kursächsisches Territorium nach Buchholz fliehen.[12]

Der Buchholzer Bergvogt Matthäus Busch vermittelte Myconius eine Arbeitsmöglichkeit in der bereits ganz evangelischen Stadt Zwickau. Dort konnte er ohne feste Stelle predigen und war Seelsorger am Aussätzigenspital St. Johannis. Er hatte großen Zulauf bei einer Predigt in Buchholz und wurde dort zum Pfarrer gewählt, aber auch aus Zwickau zurückverlangt. Außerdem berief Herzog Johann der Beständige Myconius auf eine Pfarrstelle in Gotha. Er musste nun zwischen drei Optionen wählen und entschied sich für Gotha, wo er vor dem 15. August 1524 eintraf.[13]

Reformator der Stadt Gotha

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In Gotha war es im Mai 1524 zu heftigen Tumulten gekommen („Gothaer Pfaffensturm“). Auslöser war, dass die Bauern des nahegelegenen Dorfes Bufleben unberechtigterweise Bier gebraut und damit ein Gothaer Privileg verletzt hatten. Bewaffnete Bürger verwüsteten in einer Strafaktion das Dorf. Sie konfiszierten und konsumierten das Buflebener Bier. So alkoholisiert, drangen sie in Gotha in die Kanonikerhäuser auf dem Marienberg ein, zerstörten Mobiliar und Dokumente, stahlen Geld und verschleppten die Konkubinen der geistlichen Herrn „in den Kram under das Rath-Haus“, wie Myconius später schrieb. Der Rat ging erst spät gegen dieses Treiben vor; der kurfürstliche Hof ließ die Randalierer gefangen nehmen und sprach den Kanonikern eine finanzielle Entschädigung zu. Auch der Humanist Mutianus Rufus, der sich stets von der Lebensweise seiner Mitkanoniker distanzierte, hatte im Mai 1524 seine Habe verloren.[14]

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Augustinerkloster Gotha, Kreuzgang

Myconius sanierte nach seiner Ankunft in Gotha die kirchlichen Finanzen und gab eine Kirchen- und Schulordnung heraus. Dabei wurde er von mehreren Ratsherren unterstützt: Andreas Schultheiß, Dieterich Tunckel, Matthias Lachenbach, Johann und Heinrich Oswald. Dem Rat war von den sächsischen Herzögen das Patronatsrecht über die Margarethenkirche übertragen worden. Die Augustiner-Eremiten hatten mit dem Rat einen Vertrag abgeschlossen, der dem Rat die Klostergüter übertrug und den Ordensleuten, die nicht auszutreten wünschten, lebenslanges Wohnrecht im Kloster und Versorgung sicherte.[15] Zu den ersten Maßnahmen Myconius’ in Gotha gehörte die Gründung einer Lateinschule (21. Dezember 1524) als Zusammenschluss der beiden früheren Schulen an der Stiftskirche und der Margarethenkirche. Sie bezog Räume im teilweise leerstehenden Augustinerkloster und stellte sich so in die Kontinuität der klösterlichen Bildungsstätte. Die Doppelbelegung des Augustinerklosters bereitete allerdings auch Probleme, unter anderem wegen der Besuche von Prostituierten. Myconius wünschte sich einen Umbau der Klosteranlage mit stärkerer räumlicher Trennung und separaten Eingängen. Mit Basilius Monner, der in Wittenberg studiert hatte, gewann Myconius eine hochqualifizierte Persönlichkeit als Rektor.[16] In der Tradition dieser Schule steht das Gymnasium Ernestinum Gotha.

Während des Bauernkriegs 1525 nutzte Myconius seine Begabung als volkstümlicher Redner, um Aufständische im Lager der Bauern nahe Ichtershausen, von der Zerstörung der Burgen Gleichen, Mühlberg und Sachsenburg abzubringen. Hier deutet sich bereits an, dass Myconius’ Einfluss über Gotha hinausreichte. Im Kontext des Bauernkrieges schrieb Luther am 3. Mai 1525 erstmals an Myconius.[17]

Visitation des Amts Tenneberg

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Der sächsische Kurfürst beauftragte Myconius, gemeinsam mit dem zuständigen Amtmann (Dietzmann Goldacker) Leben und Lehre der zwölf Geistlichen im Amt Tenneberg zu überprüfen. Diese Visitation fand im Lauf des Monats März 1526 statt. Je zwei Einwohner eines Kirchspiels wurden zum Lebenswandel ihrer Pfarrer befragt, außerdem mussten die Pfarrer in Waltershausen eine Probepredigt über einen Bibeltext, der ihnen vorgegeben war, halten. Ihr theologisches Grundwissen wurde in einem Examen abgeprüft. Die meisten lebten mit ihrer Köchin zusammen, aber erst drei hatten geheiratet. Zwei waren alkoholkrank, darunter jener eine Dorfpfarrer, der Bücher besaß und als „gelehrt“ galt. Drei Pfarrer bekannten sich offen als altgläubig, alle anderen verstanden sich als evangelisch, bei meist geringen theologischen Kenntnissen. Myconius schlug seinem Kurfürsten vor, dieser solle selbst die Aufgaben eines Bischofs wahrnehmen, Schulen einrichten und einen leitenden Geistlichen für den ganzen Bezirk benennen. Damit initiierte Myconius das Amt des Superintendenten, das 1528 eingerichtet wurde, damals unter der Bezeichnung superattendens.[18]

Reisen als Hofprediger

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Myconius begleitete den Kurprinzen Johann Friedrich von Sachsen als Hofprediger auf drei Reisen an den Niederrhein. Zwei dieser Reisen fanden im Jahr 1526 statt und gaben Myconius Gelegenheit, in Braunschweig, Soest, Celle, Essen und Düsseldorf zu predigen. Auf der Durchreise hielt er in Paderborn die erste belegte evangelische Predigt in der Bischofsstadt.[19]

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Doppelporträt Johann Friedrich von Sachsen und Sibylle von Kleve (Lucas Cranach der Jüngere)

Die dritte Reise 1527 bereitete die Heirat des Kurprinzen mit Sibylle von Jülich-Kleve-Berg vor, die Anfang Juni 1527 in Torgau stattfinden sollte. Während Johann Friedrich im Februar 1527 im Düsseldorfer Schloss zu Gast war, ließ er sich dort täglich von Myconius eine Evangeliumspredigt halten. Der Kölner Franziskanerobservant Johann Heller von Korbach hielt eine Gegenpredigt in der Stadtkirche St. Lambertus und äußerte die Bereitschaft, sich aus der Heiligen Schrift widerlegen zu lassen, wenn er geirrt hätte. Vermutlich in einem Gasthaus am Düsseldorfer Markt kam es – auf Anregung des kursächsischen Rates Anarg von Wildenfels – zwischen beiden zu einer öffentlichen Disputation, dem Düsseldorfer Religionsgespräch vom 19. Februar 1527.[20] Eine schriftliche Darstellung des Disputs wurde in der Schrift Handlung und Disputation wohl von Myconius selbst in Druck gegeben;[21] Heller veröffentlichte eine Gegenschrift.[22]

Weitere Visitationen

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Im Juli/August 1547 visitierte Myconius gemeinsam mit Philipp Melanchthon, dem Erfurter Pfarrer Justus Menius und drei kurfürstlichen Räten Gemeinden im östlichen Thüringen. Dabei machten sie in Weida, Neustadt an der Orla, Pößneck, Saalfeld und Kahla Station. Das drängendste Problem war die Entlohnung der Geistlichen. Dazu wurden teils benachbarte Dörfer zu einer Parochie vereinigt, teils neue Stellen geschaffen oder gefordert, dass Pfarrer auf einträglichen Stellen weitere Filialen versorgten. Ungeeignete Pfarrer blieben einstweilen im Amt; ihnen wurde ein Vikar an die Seite gestellt.[23]

Das Visitationsbuch vom 22. März 1528 führte das Amt des Superintendenten neu ein, und Myconius wurde damit betraut. In dieser Funktion setzte er mit Melanchthon, Menius sowie Christoph von der Planitz 1528 die Visitation in Westthüringen fort. Die Visitationsprotokolle aus den Ämtern Eisenach, Gotha und Weimar sind allerdings nicht erhalten.[24]

Religionsgespräche

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Beim Marburger Religionsgespräch (27. September bis 4. Oktober 1529) gehörte Myconius nicht zur offiziellen Wittenberger Delegation (Martin Luther, Justus Jonas, Philipp Melanchthon, der Nürnberger Andreas Osiander, der Augsburger Stephan Agricola und Johannes Brenz aus Schwäbisch Hall). Ebenso wie Caspar Cruciger aus Wittenberg und Justus Menius aus Eisenach war er als Sympathisant Luthers zugegen.[25] Als sich im Mai 1536 führende evangelische Theologen aus oberdeutschen Reichsstädten mit dem schwerkranken Luther in Wittenberg trafen, um eine gemeinsame Position im Abendmahlsstreit abzustimmen (Wittenberger Konkordie), kamen wie in Marburg Menius aus Eisenach und Myconius aus Gotha als Sympathisanten Luthers hinzu.[26]

Ebenso wie die anderen auf dem Schmalkaldischen Bundestag im Februar und März 1537 anwesenden evangelischen Theologen unterschrieb Myconius den von Melanchthon erarbeiteten Traktat über die Autorität des Papstes.

Gemeinsam mit Cruciger wirkte Myconius ab 1539 an der Einführung im Herzogtum Sachsen mit. Er nahm auch an den Verhandlungen in Frankfurt am Main und Nürnberg 1539 und dem Hagenauer Religionsgespräch 1540 teil.

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Heinrich VIII. (Hans Holbein der Jüngere, Werkstatt, 1536–1537, Walker Art Gallery)

Im Jahr 1538 wurden die 1535 begonnenen Verhandlungen zwischen Kursachsen und dem Königreich England wieder aufgenommen. Eine größere theologische Übereinstimmung sollte die politische Annäherung König Heinrichs VIII. an den Schmalkaldischen Bund vorbereiten. Hamburg als Mitglied des Bundes bot eine günstige Schiffsverbindung. Der kursächsische Vizekanzler Franz Burchart und der hessische Gesandte Georg von Boyneburg-Lengsfeld trafen im Mai in Hamburg ein, begleitet von Myconius als theologischem Beirat. (Melanchthon wäre für diese Aufgabe qualifizierter gewesen, wurde aber zurückgehalten.) Myconius genoss seit der Niederrheinreise das Vertrauen des Kurfürsten. In Hamburg erwartete sie der Gesandte Bernhard von Mila, der mit den englischen Verhältnissen vertraut war. „Am 20. Mai gingen die vier in See … und trafen, von widrigen Winden aufgehalten, nach neuntägiger Überfahrt in London ein.“[27]

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Thomas Cranmer, Erzbischof von Canterbury (Gerlach Flicke, 1545, National Portrait Gallery (London))

Der König empfing sie in einer Audienz und ernannte drei Bischöfe und vier Doktoren zu Unterhändlern, darunter Thomas Cranmer als Erzbischof von Canterbury, Robert Barnes und Nicholas Heath. Altgläubige Positionen vertraten John Stokesley als Bischof von London, und Richard Sampson als Bischof von Chichester. Theologischer Wortführer auf Seiten der Schmalkaldener war Myconius, aber auch Burchart trat als Disputator hervor, während Boyneburg sich im Hintergrund hielt und Mila die Gruppe nach einiger Zeit verließ, um eigenen Geschäften nachzugehen. Besprochen wurden die Confessio Augustana und vor allem die Wittenberger Konkordie von 1536. Letztere wurden in langwierigen Diskussionen Punkt für Punkt behandelt. Die Delegierten, die unter Geldmangel litten, strebten die Rückfahrt Ende August an, zumal nur wenige Schiffe für die Passage von London nach Hamburg zur Verfügung standen. Um das Verfahren abzukürzen, verfassten sie eine polemische Schrift über die aus ihrer Sicht wichtigsten altgläubigen Missstände (Verbot des Laienkelchs, Privatmessen, Zölibat) und ließen sie durch Thomas Cromwell dem König überreichen, in der Hoffnung, dieser werde ihrer Position beispringen. Heinrich VIII. ließ ihre Abreise hinauszögern und vermittelte den Eindruck, eine weitere Verhandlungsrunde über die Missstände werde für die Schmalkaldener das erwünschte Ergebnis bringen. Sie begann am 19. August und wurde „von beiden Seiten mit großer Zähigkeit und, wie es scheint, nicht ohne persönliche Reibereien geführt.“[28] Die Verhandlungen blieben ergebnislos. Myconius, der an den Feiertagen regelmäßig in der Londoner Augustinerkirche (der späteren Holländischen Kirche) predigte, erlitt einen Anfall von Schwindsucht[29] und meinte, nur in der Heimat geheilt werden zu können. Am 1. Oktober erteilte der König den Gesandten die nötigen Abschiedsbriefe für ihre Auftraggeber. Darin hieß es, es gebe noch viel Klärungsbedarf, und er erwarte für die entscheidenden Verhandlungen eine Hauptgesandtschaft mit Melanchthon. Ende Oktober trafen Burchart, Boyneburg und Myconius wieder bei ihren Fürsten ein. Sie hatten in ihren Berichten nach Hause die Verhältnisse in England stets im günstigsten Licht dargestellt, so dass der sächsische Kurfürst und der hessische Landgraf unrealistische Hoffnungen auf Heinrich VIII. setzten – umso größer war die Enttäuschung.[30] Myconius schrieb:

„[Der König] ließ auch zu und gebot öffentlich, das Evangelion rein zu predigen. Aber man sollt nichts desterweniger den alten Abgott Winkelmeß, ein Gestalt des Sakraments [= Empfang der Hostie und nicht des Kelchs bei der Kommunion], die Ohrenbeicht […], die Pfaffen- und Nonnenkeuschheit behalten, hoc est, den Endchrist im Tempel Gottes sitzen lassen und König Heinzen lassen Papst sein. Und als wir mit guter Hoffnung abzogen, da offenbaret’s sich, dass es diesem Heinzen nur um’s geistlich Einkommen [= die Kirchengüter] zu tun gewest. […] Das war des Heinzen Evangelion, das er suchet. […] Hernach bracht er um den allergeschicktesten Mann, den ganz Engeland hatte, Doctorem Robertum Barns […] Den verbrannte er mit anderen zwei evangelischen Doctoribus und dreien papistischen Doctoren. Item, um dieselbe Zeit köpft und viertelt dieser Nero seinen allerobersten, treuesten Diener, den Herrn Thomam Cromwellum. […] Summa: Herodes ist nicht wider Christum, und Nero wider die Apostel so tyrannisch gewesen.“

Friedrich Myconius: Historia Reformationis[31]

Myconius wurde eine Mitverantwortung an dem Scheitern der Gespräche zugeschrieben. Martin Bucer meinte, die Delegation habe ihre Befugnisse überschritten, als sie ab dem 19. August Diskussionen über die Abschaffung von Missständen führte. Das wäre Aufgabe einer späteren Hauptdelegation mit ihm selbst und mit Melanchthon gewesen. Der kursächsische Kanzler Gregor Brück schloss sich dieser Meinung an. Es wäre günstiger gewesen, wenn Myconius den Doktortitel gehabt hätte, stand er doch drei Bischöfen und vier Doktoren gegenüber.[32]

Krankheit, Tod und Begräbnis

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Myconius-Epitaph in der Augustinerkirche, Gotha

Nach seiner Rückkehr aus England schränkte die Schwindsucht Myconius zunehmend ein. Im Sommer 1539 kehrte er während der Einführung der Reformation im albertinischen Sachsen für anderthalb Monate aus Leipzig nach Gotha zurück, um sich zu schonen. Eine Weile besserte sich sein Zustand, aber bei den Religionsgesprächen in Hagenau 1542 ging es ihm sehr schlecht. An Justus Jonas schrieb er am 4. April 1542, die Krankheit habe „die Stimme ganz genommen, die Lunge zerrüttet, und was an Fleisch an den Knochen hing, hat sie verzehrt“.[33] Sein Briefwechsel zeigt, dass viele an seiner Krankheit Anteil nahmen; Melanchthon beispielsweise schrieb am 25. Mai 1544: „Ich freue mich, daß deine Stimme stärker wird, und bitte dich sehr, daß du die Anstrengung des Redens vermeidest, welche Lunge und Luftröhre austrocknet. Du siehst, daß die Ruhe dir bisher genützt hat, und ich hoffe, sie wird dir weiter nützen.“[34]

Nichtsdestoweniger fühlte sich Myconius 1544 wieder kräftig genug, um Predigten zu halten. Großen Einsatz verlangte ihm der Stadtbrand von Gotha am 31. Oktober 1545 ab, in dem, wie er schrieb, „viertehalb hundert Bürger verderbet, meist arme Handtwergis-Leutte und Taglöner.“[35] Myconius half eigenhändig beim Löschen und schreib Bittbriefe in alle Richtungen, um Hilfslieferungen nach Gotha zu lenken.[36] Die Stadt Leipzig zeigte sich großzügig, das benachbarte Erfurt eingedenk einer alten Feindschaft zunächst nicht, einen Monat später dann doch. Um die Jahreswende war Myconius von diesen Aufgaben völlig erschöpft. Nun war er bettlägerig, stumm, immerzu müde und kaum imstande, zu essen und zu trinken.[37] Er starb am 7. April 1546 in Gotha.

Myconius wurde auf dem Alten Gottesacker beigesetzt. Sein Epitaph trägt eine von Johannes Stigel verfasste Inschrift in Griechisch und Latein. Die Übersetzung aus dem Griechischen lautet: „Hier hat Erde den tüchtigen Thüringer Friedrich Myconius verborgen, der der Herkunft nach ein Franke war. Das Licht des Evangeliums hat er den Gothaern gleichsam angezündet, und gottesfürchtig lebte er elf Olympiaden und das übrige.“ Der zweite, lateinische Teil lautet übersetzt: „Dieser Stein bedeckt die frommen Gebeine des Myconius, unter dessen Führung, Gotha, dir die Gnade Christi gezeigt wurde. Durch Lehre und Lebenswandel hat jener dir ein Beispiel hinterlassen. Dies betrachte, Gotha, als eine große Ehre.“[38] Myconius’ Grabstein wurde nach der Aufhebung des Gottesackers im Jahre 1874 in die Gothaer Augustinerkirche überführt, wo er rechts neben dem Altar in die Wand eingelassen ist.

1525 heiratete Myconius die Gothaer Bürgerstochter Margaretha Jäcken. Von den neun Kindern des Paares erreichten nur vier das Erwachsenenalter. 1548 ehelichte seine Tochter Barbara den Gothaer Pädagogen Cyriacus Lindemann, der ab 1549 an dem von Myconius gegründeten Gothaer Gymnasium lehrte.[39]

Zwei autobiographische Elemente prägten Myconius’ Bild in der protestantischen Erinnerungskultur:[40]

  • Von seinem Traum nach Klostereintritt erzählte Myconius öfter, aber erst kurz vor seinem Tod schrieb er einen Bericht darüber nieder. Dabei interpretierte er ihn um. Demnach war dem jungen Franziskanermönch Luther im Traum begegnet und hatte ihn zu Christus geführt. Diese Weissagung legitimierte die Bedeutung Luthers und die eigene Rolle des Myconius bei der Durchsetzung der Reformation.
  • Luther schrieb dem schwerkranken Gothaer Superintendenten, er solle keineswegs eher als er selbst sterben. Tatsächlich besserte sich Myconius' Gesundheitszustand vorübergehend. Als Myconius dann anderthalb Monate nach dem Wittenberger Reformator starb, wurde das als Prophezeiung Luthers interpretiert.

Myconius lebte in einem an die Augustinerkirche angebauten Haus; es ist heute das älteste noch erhaltene Wohnhaus Gothas. Unter seinem Nachlass war seine jahrzehntelang benutzte und mit Einträgen gefüllte lateinische Bibel (Myconius-Bibel), heute in der Forschungsbibliothek Gotha.

Namentlich erinnerte an Myconius die bis 2016 bestehende[41] Staatliche Regelschule „Friedrich Myconius“, direkt neben dem einstigen Augustinerkloster gelegen. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Platz hinter der Augustinerkirche Myconiusplatz benannt.

Seit 1997 wird von der Stadtverwaltung Gotha jährlich die Myconiusmedaille für besonderes ehrenamtliches Engagement auf sozialem, kulturellem, ökonomischem oder ökologischem Gebiet verliehen. Seit 2002 ist die Medaille zusätzlich mit 1500 Euro dotiert. Nach der Ehrenbürgerwürde ist die Myconiusmedaille die höchste Auszeichnung der Stadt.

In Düsseldorf erinnert die nach Myconius benannte Mecumstraße an die erste evangelische Predigt in der Stadt.

  • „Eine freundliche Ermahnung und Tröstung an alle Freunde Gottes Worts in Annaberg“, Trostbrief an die Annaberger, Zwickau 1524
  • „Handlung und Disputation“ Die Düsseldorfer Disputation, 1527
  • Vorwort zu Luthers Galaterkommentar, 1535
  • „Der Widderteufer leere und geheimnis“ des Justus Menius, Wittenberg 1530
  • „Wie man die Einfältigen und sonderlich die Kranken im Christentum unterrichten soll“, Wittenberg 1539
  • „Historia Reformationis“, hrsg. von E.S. Cyprian, Leipzig 1715, Neudr. hrsg. von O. Clemen, Leipzig 1915
  • Mitverfasser: „Von der wohlriechenden und köstlichen Salbe“, 1543

Briefe:

  • Paul Scherffig: Briefe des Myconius an Justus Menius. In: Beiträge zur Thüringischen Kirchengeschichte. Bd. 4, 1939, S. 177–254.
  • Hans-Ulrich Delius (Hrsg.): Der Briefwechsel des FriedrichMyconius (= Schriften zur Kirchen- und Rechtsgeschichte. Bd. 18/19). Tübingen 1960.

Monographien und Sammelbände

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  • Hans-Ulrich Delius: Friedrich Myconius. Das Leben und Werk eines thüringischen Reformators. Dissertation, Münster 1956. (ungedruckt)
  • Daniel Gehrt / Kathrin Paasch (Hrsg.): Friedrich Myconius (1490–1546). Vom Franziskaner zum Reformator (= Gothaer Forschungen zur Frühen Neuzeit, Band 15). Steiner, Stuttgart 2020, ISBN 978-3-515-12626-7.
  • Friedrich Prüser: England und die Schmalkaldener (= Quellen und Forschungen zur Reformationsgeschichte, Band 11). Heinsius, Leipzig 1929.
  • Paul Scherffig: Friedrich Mekum von Lichtenfels. Ein Lebensbild aus dem Reformationszeitalter – nach den Quellen dargestellt, mit einem Faksimile von Mekums Handschrift (= Quellen und Darstellungen aus der Geschichte des Reformationsjahrhunderts, Band 12). Leipzig 1909.
  • Heinrich Ulbrich: Friedrich Mykonius 1490–1546: Lebensbild und neue Funde zum Briefwechsel des Reformators (= Schriften zur Kirchen- und Rechtsgeschichte, Band 20). Osiandersche Buchhandlung, Tübingen 1962.
  • Myconius, Friedrich. In: Heinz Scheible (Hrsg.): Melanchthons Briefwechsel. Band 13, Personen L–N. frommann-holzboog, Stuttgart–Bad Cannstatt 2019, ISBN 978-3-7728-2259-9, S. 475–478.
  • Daniel Gehrt: Friedrich Myconius: Gründervater des evangelischen Superintendentenamts. In: Alexander Krünes (Hrsg.): Geschichte der Stadt Gotha, Band 1: Von den Anfängen der Stadt bis 1826. Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2024, S. 377–380.
  • Daniel Gehrt: Die Anfänge des protestantischen Bildungssystems in Gotha. In: Sascha Salatowsky (Hrsg.): Gotha macht Schule: Bildung von Luther bis Francke. Katalog zur Ausstellung der Universitäts- und Forschungsbibliothek Erfurt/Gotha in Zusammenarbeit mit der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha, 28. April bis 4. August 2013 (= Veröffentlichungen der Forschungsbibliothek Gotha, Band 49). Hergl, Gotha 2013, S. 11–18.
  • Ernst Koch: Ein Gutachten von Friedrich Myconius zum Krieg des Schmalkaldischen Bundes gegen Heinrich von Braunschweig-Wolfenbüttel im Jahre 1545. In: Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte, Band 73 (2004), S. 3–19.
  • Ernst Koch: Friedrich Myconius: Eine Bibel im Gebrauch. In: Daniel Gehrt, Sascha Salatowsky (Hrsg.): Aus erster Hand: 95 Porträts zur Reformationsgeschichte aus den Sammlungen der Forschungsbibliothek Gotha. Katalog zur Ausstellung der Universitäts- und Forschungsbibliothek Erfurt/Gotha vom 6. April bis 25. Mai 2014. Hergl, Gotha 2014, S. 143.
  • Günter Frank: Friedrich Myconius als Historiograph der Reformation. In: Fragmenta Melanchthoniana, Band 7 (2019), S. 91–101
Commons: Friedrich Myconius – Sammlung von Bildern
  1. Oswald Schmidt, Gustav Kawerau: Myconius, Friedrich. In: Realencyklopädie für protestantische Theologie und Kirche (RE). 3. Auflage. Band 13, Hinrichs, Leipzig 1903, S. 603–607.
  2. Paul Scherffig: Friedrich Mekum von Lichtenfels, Leipzig 1909, S. 3.
  3. Heinrich Ulbrich: Friedrich Mykonius 1490–1546, Tübingen 1962, S. 11.
  4. Paul Scherffig: Friedrich Mekum von Lichtenfels, Leipzig 1909, S. 5 f.
  5. Heinrich Ulbrich: Friedrich Mykonius 1490–1546, Tübingen 1962, S. 11. Quelle für die Konfrontation mit Tetzel und die Entscheidung zum Klostereintritt ist ein Brief von Myconius an Paul Eber vom 21. Februar 1546, den Paul Scherffig: Friedrich Mekum von Lichtenfels, Leipzig 1909, S. 8–12 und 17–19 auszugsweise in deutscher Übersetzung bietet.
  6. Hier zitiert nach: Paul Scherffig: Friedrich Mekum von Lichtenfels, Leipzig 1909, S. 19.
  7. Heinrich Ulbrich: Friedrich Mykonius 1490–1546, Tübingen 1962, S. 11.
  8. Hier zitiert nach: Paul Scherffig: Friedrich Mekum von Lichtenfels, Leipzig 1909, S. 28.
  9. Paul Scherffig: Friedrich Mekum von Lichtenfels, Leipzig 1909, S. 28 f.
  10. Myconius, Friedrich. In: Heinz Scheible (Hrsg.): Melanchthons Briefwechsel, Band 13, Stuttgart–Bad Cannstatt 2019, S. 475.
  11. Heinrich Ulbrich: Friedrich Mykonius 1490–1546, Tübingen 1962, S. 12.
  12. Heinz Scheible: Myconius, Friedrich. In: RGG, Band 5, Sp. 1633.
  13. Heinrich Ulbrich: Friedrich Mykonius 1490–1546, Tübingen 1962, S. 12 f.
  14. Eckhard Bernstein: Mutianus Rufus und sein humanistischer Freundeskreis in Gotha. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2014, S. 364–366; Paul Scherffig: Friedrich Mekum von Lichtenfels, Leipzig 1909, S. 54.
  15. Paul Scherffig: Friedrich Mekum von Lichtenfels, Leipzig 1909, S. 54 f.
  16. Heinrich Ulbrich: Friedrich Mykonius 1490–1546, Tübingen 1962, S. 13; Daniel Gehrt: Die Anfänge des protestantischen Bildungssystems in Gotha, Gotha 2013, S. 13.
  17. Heinz Scheible: Myconius, Friedrich. In: RGG, Band 5, Sp. 1633; Heinz Scheible: Myconius, Friedrich. In: RGG, Band 5, Sp. 1633; Heinrich Ulbrich: Friedrich Mykonius 1490–1546, Tübingen 1962, S. 13 f.; Paul Scherffig: Friedrich Mekum von Lichtenfels, Leipzig 1909, S. 57 f.
  18. Heinrich Ulbrich: Friedrich Mykonius 1490–1546, Tübingen 1962, S. 14.; Paul Scherffig: Friedrich Mekum von Lichtenfels, Leipzig 1909, S. 67–71.
  19. Vgl. Frank Göttmann (Hrsg.): Paderborn Geschichte der Stadt in ihrer Region; Bd. 2 Die Frühe Neuzeit. Schöningh, Paderborn 2000, S. 85.
  20. Paul Scherffig: Friedrich Mekum von Lichtenfels, Leipzig 1909, S. 87–93.
  21. Edition bei Otto R. Redlich (Hrsg.): Das Düsseldorfer Religionsgespräch vom Jahre 1527. In: Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins 29 (1893), S. 193–213 (Google-Books; eingeschränkte Vorschau).
  22. Antje Flüchter: Der Zölibat zwischen Devianz und Norm. Kirchenpolitik und Gemeindealltag in den Herzogtümern Jülich und Berg im 16. und 17. Jahrhundert. Böhlau Verlag, Köln 2006, ISBN 978-3-412-34105-3, S. 128 (online)
  23. Paul Scherffig: Friedrich Mekum von Lichtenfels, Leipzig 1909, S. 72 f.
  24. Paul Scherffig: Friedrich Mekum von Lichtenfels, Leipzig 1909, S. 73–76.
  25. Heinz Scheible: Melanchthon, Vermittler der Reformation. 2. Auflage. Beck, München 2016, S. 126.
  26. Heinz Scheible: Melanchthon, Vermittler der Reformation. 2. Auflage. Beck, München 2016, S. 145.
  27. Friedrich Prüser: England und die Schmalkaldener, Leipzig 1929, S. 124.
  28. Friedrich Prüser: England und die Schmalkaldener, Leipzig 1929, S. 136.
  29. Heinrich Ulbrich: Friedrich Mykonius 1490–1546, Tübingen 1962, S. 21.
  30. Friedrich Prüser: England und die Schmalkaldener, Leipzig 1929, S. 138 f.
  31. Friedrich Myconius: Geschichte der Reformation, hrsg. von Otto Clemen. Voigtländer, Leipzig 1914, S. 51 f.
  32. Paul Scherffig: Friedrich Mekum von Lichtenfels, Leipzig 1909, S. 117 f.
  33. Paul Scherffig: Friedrich Mekum von Lichtenfels, Leipzig 1909, S. 147.
  34. Paul Scherffig: Friedrich Mekum von Lichtenfels, Leipzig 1909, S. 153.
  35. Paul Scherffig: Friedrich Mekum von Lichtenfels, Leipzig 1909, S. 154.
  36. Heinrich Ulbrich: Friedrich Mykonius 1490–1546, Tübingen 1962, S. 22.
  37. Paul Scherffig: Friedrich Mekum von Lichtenfels, Leipzig 1909, S. 156.
  38. Hans-Jürgen Hinrichs: Lateinische und griechische Inschriften in Gotha und Umgebung, Teil I. Gotha, Ulenspiegel-Verlag, 1998; S. 44ff.
  39. Paul Scherffig: Friedrich Mekum von Lichtenfels, Leipzig 1909, S. 65 f.
  40. Daniel Gehrt, Kathrin Paasch: Einleitung. In: Friedrich Myconius (1490–1546). Vom Franziskaner zum Reformator, Stuttgart 2020, S. 11–24, hier S. 21 f.
  41. Myconiusschüler nehmen Abschied. (thueringer-allgemeine.de [abgerufen am 18. Mai 2018]).