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Abgang von der politischen Bühne: Dieter Reiter (SPD) muss bei der Wahlparty der SPD zur Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt am vergangenen Sonntag seine Niederlage einräumen.

© dpa/Karl-Josef Hildenbrand

„Ich habe körperliche Warnsignale ignoriert“: Abgewählter Münchner Oberbürgermeister Reiter schwer erkrankt

Dieter Reiter kämpft nach eigenen Angaben mit einer ernsten Herz-Kreislauf-Erkrankung. Was das für Münchens Politik und seinen geplanten Abschied bedeutet.

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Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) ist nach eigenen Angaben schwer erkrankt. „Leider habe ich in den letzten Wochen und Monaten körperliche Warnsignale ignoriert, Erkrankungen nicht auskuriert“, ließ der SPD-Politiker über die Stadt mitteilen. Unmittelbar nach der Wahl habe er sich in Behandlung begeben.

„Das Ergebnis ist nun eine doch ernsthaftere Erkrankung am Herz-Kreislauf-System, die mich neben medikamentöser Behandlung zu längerfristiger Ruhe und Erholung zwingt.“ Zuvor hatte die Zeitungsgruppe „Münchner Merkur/tz“ darüber berichtet.

Reiter hatte sich nach seiner Niederlage in der Stichwahl am Sonntag nur kurz auf der SPD-Wahlparty blicken lassen und dort sein Karriereende angekündigt. Danach hieß es, er sei bis auf Weiteres krankgeschrieben.

Der designierte neugewählte Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) übernahm daraufhin die Amtsgeschäfte, Wochen vor seinem eigentlichen Amtsantritt am 1. Mai.

Sang- und klanglos will Reiter aber nicht verschwinden. „Selbstverständlich werde ich mich von den Münchnerinnen und Münchnern noch in geeigneter Form verabschieden und die Amtsgeschäfte persönlich an meinen Nachfolger übergeben“, kündigte der 67-Jährige nun an. (dpa)

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