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JAN, Julius von, evangelischer Pfarrer, * 17. April 1897 in Schweindorf bei Neresheim, � 21. September 1964 in Korntal bei Stuttgart. - J. v. J. geh�rt aufgrund seiner Predigt vom 16. November 1938, in der er die Ausschreitungen w�hrend der Pogromnacht vom 9./10. November 1938 verurteilte, zu den wenigen Vertretern des christlichen Widerstandes, die �ffentlich gegen die antisemitische Politik der Nationalsozialisten Stellung bezogen. - V. J. wurde 1897 als viertes von sieben Kindern des Pfarrers Albert von Jan in Schweindorf (Landkreis Aalen) geboren. 1902 siedelte die Familie nach Gerhausen um, wo v. J. bis 1905 die Volksschule besuchte. Danach ging er f�r sechs Jahre auf die Lateinschule in Blaubeuren. Von 1911 bis 1913 und von 1913 bis 1914 besuchte er die Seminare in Maulbronn und Blaubeuren. Diese drei Jahre behielt v. J. als eine besonders fruchtbare Zeit in Erinnerung, in der er mit gro�er Begeisterung studierte und einen regen Kontakt zu Professoren und Mitsch�lern pflegte. Der Erste Weltkrieg bedeutete einen starken Einbruch in seinem Leben. Gepr�gt von einer patriotisch-nationalen Einstellung, meldete er sich schon Anfang August 1914 als Freiwilliger zum Kriegsdienst. Von 1915 bis 1917 war v. J. auf Kriegsschaupl�tzen in Polen, Ru�land, Serbien, Belgien und Frankreich im Einsatz. Nach einer Verwundung geriet er im April 1917 in englische Gefangenschaft, aus der er Ende 1919 entlassen wurde. Die Zeit im Kriegsgefangenenlager bezeichnete v. J. r�ckblickend als �gesegnete Erweckungszeit� (zu seiner Jugendzeit vgl. v. Js. autobiographische Notizen in: W�rttembergische Seminar-Nachrichten Heft 21 (1978), 452-454). Vor allem die seelsorgerische T�tigkeit, die er dort aus�bte, half ihm, auch die eigene schwierige Situation, die aus Entt�uschung �ber die Niederlage und den Zusammenbruch des Kaiserreichs entstanden war, zu verarbeiten. Nach seiner R�ckkehr Ende 1919 begann v. J. mit dem Studium der Evangelischen Theologie in T�bingen. W�hrend seines Studiums wirkte er als Praktikant in Bethel, Gerhausen und Echterdingen. Durch seinen Beitritt zu der Studentenverbindung `Rothenburg' konnte v. J. zahlreiche Kontakte zu anderen Theologiestudenten und sp�teren Kollegen kn�pfen. Im Sommer 1923 absolvierte er seine Erste Theologische Pr�fung. Anschlie�end arbeitete er als Vikar in Weilimdorf und Neuenb�rg sowie als Pfarrverweser in Steinenberg und Deizisau. Im Fr�hjahr 1925 folgte das Zweite Theologische Examen, und im Sp�tsommer des Jahres �bernahm er eine Pfarrstelle in Herrentierbach bei Blaufelden (Dekanat Langenburg). 1927 heiratete er Martha Munz, die Tochter des Stuttgarter Missionspredigers G. Munz. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Von 1928 bis 1935 war v. J. in der Gemeinde Brettach im Dekanat Neuenstadt/Kocher t�tig. 1935 wurde er auf eine Pfarrstelle in Oberlenningen (Dekanat Kirchheim unter Teck), in der N�he seines Elternhauses, versetzt. Sein Vorg�nger, Pfarrer Rheinwald, war kurz zuvor nach Auseinandersetzungen mit dem NSDAP-Ortsgruppenleiter und der �rtlichen Polizei an Herzschlag gestorben. - Schon bald nach der Macht�bernahme Hitlers war v. J. in Konflikt mit dem neuen System und jenen Menschen geraten, die ihre Hoffnungen auf Hitler setzten. Er schlo� sich der Bekennenden Kirche an. Im Dekanatsbezirk Kirchheim wirkte er als Vertrauensmann der Bekenntnisgemeinschaft. Die Politik der Ausgrenzung und Verfolgung der deutschen Juden wollte er nicht akzeptieren. V. J. hielt es f�r seine Pflicht, seine Gemeinde auf die Mi�st�nde staatlicher Politik hinzuweisen und offen f�r verfolgte Pfarrer einzutreten, wie 1934 f�r Landesbischof Theophil Wurm (1868-1953) und f�r Martin Niem�ller (1892-1984). Deshalb kam es zwischen 1933 und 1938 wiederholt zu Auseinandersetzungen mit Vertretern der NSDAP, staatlicher Stellen sowie der Deutschen Christen. Ein gro�er Teil der Gemeindemitglieder unterst�tzte ihn aber weiterhin. Die Explosion des Zeppelins �Hindenburg� im Mai 1937 in Lakehurst bei New York nahm v. J. zum Anla�, zur Demut vor Gott zu mahnen und Stellung gegen die �politisierte deutsch-christliche Kirche� zu beziehen. (Ein entsprechender Artikel ist abgedruckt in dem Gemeindeblatt �Heimatgru� aus Oberlenningen�.) Daraufhin wurde er vom Kirchheimer Landrat verwarnt. Bezeichnend f�r v. Js. stark durch das Evangelium gepr�gte Einstellung war, da� er im Juli 1937 eine Entschlie�ung der Pfarrer des Kirchenbezirks Kirchheim mit unterzeichnete, in der das vom w�rttembergischen Kultminister Christian Mergenthaler (1884-1980) geforderte Treuegel�bnis der im Religionsunterricht t�tigen Pfarrer auf Hitler ohne den Vorbehalt des Oberkirchenrates abgelehnt und eine einheitliche Stellungnahme der Gesamtvertretung der Deutschen Evangelischen Kirche zu dem Problem gefordert wird. Das Wort Gottes bedeutete f�r v. J. eine weitaus gr��ere Verpflichtung als der Treueid eines Beamten gegen�ber dem Staat, einem Staat, dessen politisches System er ablehnte. - Als die antisemitische Politik in Deutschland immer st�rkere Ausma�e annahm und schlie�lich in die gewaltt�tigen Ausschreitungen vom 9. und 10. November 1938 m�ndete, stand f�r v. J. fest, da� es eine S�nde sei, angesichts dieser Verbrechen zu schweigen, auch wenn er damit sein Leben und das seiner Familie in Gefahr bringen w�rde. In seiner Bu�tagspredigt mit dem Titel �O Land, Land, Land, h�re des Herrn Wort!� (Jer 22,29) - der Predigttext f�r diesen Tag war von der Hannoverschen Landeskirche ausgegeben worden - eine Woche nach dem Novemberpogrom kritisierte er die Unterdr�ckung und Verfolgung von Juden und Andersdenkenden durch das NS-Herrschaftssystem. Er beklagte den Abfall von Gott und Christus und die Schuld, die mit der Politik des Unrechts begangen worden sei und sah deshalb gro�es Unheil auf Deutschland zukommen. V. J. erw�hnte offen die mangelnde Unterst�tzung der w�rttembergischen Kirchenleitung f�r die Vorl�ufige Kirchenleitung (VKL) der DEK im Zusammenhang mit der Septemberliturgie. Eine Woche sp�ter, am 23. November, soll er noch einmal in einer Predigt auf die Ereignisse hingewiesen haben. Wenige Tage darauf, am 25. November, wurde v. J. von SA-M�nnern aus N�rtingen �berfallen, schwer mi�handelt, als �Judenknecht� beschimpft und anschlie�end von der Polizei in �Schutzhaft� genommen (vgl. zu diesen Vorg�ngen den Augenzeugenbericht Oberlenninger B�rger, in: R�hm/Thierfelder: Juden, Christen, Deutsche Bd. 3,1, Stuttgart 1995, 69-73). Nach drei Monaten Untersuchungshaft in Kirchheim wurde er im Februar 1939 nach Stuttgart �berf�hrt, da ihm in Kirchheim zahlreiche Menschen ihre Sympathie und Solidarit�t bekundet hatten. Nach der Entlassung aus der Untersuchungshaft Ende M�rz wurde v. J. der Gestapo �berstellt und am 13. April 1939 aus W�rttemberg und Hohenzollern ausgewiesen. Zun�chst konnte er zusammen mit seiner Familie auf Einladung von Landesbischof Meiser Unterkunft in einem kirchlichen Heim der Bayerischen Landeskirche in Engelthal bei Hersbruck finden und anschlie�end in Ortenburg bei Passau arbeiten und stellvertretend predigen, nachdem ihm zuvor verweigert worden war, die Verwaltung einer Pfarrstelle in W�rnitzostheim bei Donauw�rth zu �bernehmen. Am 15. November 1939 wurde v. J. von einem Sondergericht unter Vorsitz des Senatspr�sidenten Hermann Cuhorst (1899-1991), einem �berzeugten Nationalsozialisten, in Stuttgart wegen Vergehens gegen den �Kanzelparagraphen� und das �Heimt�ckegesetz� zu 16 Monaten Haft verurteilt. (Sondergerichte standen au�erhalb der ordentlichen Gerichtsbarkeit und waren f�r ihre schnellen Aburteilungen und harten Strafen gef�rchtet. Zudem galt die Verurteilung durch ein Sondergericht f�r den Betroffenen als besonders unehrenhaft. Vgl. Hinrich R�ping: Strafjustiz im F�hrerstaat, in: Justiz und Nationalsozialismus, Hannover 1985, 97-118, hier: 109-110. Das Strafma� fiel wohl auch angesichts des nur eine Woche zuvor fehlgeschlagenen Attentatversuches auf Hitler durch Georg Elser sehr hoch aus.) Ihm wurde insbesondere vorgeworfen, sich nicht auf kirchlich-religi�se Angelegenheiten beschr�nkt, sondern politische Dinge erw�hnt und damit den �ffentlichen Frieden gef�hrdet zu haben. Von der Strafe mu�te v. J. f�nf Monate in einem Gef�ngnis in Landsberg am Lech absitzen. Die Rolle der w�rttembergischen Kirchenleitung in diesem Fall war durchaus zwiesp�ltig. Einerseits verhinderte sie v. Js. Einweisung in ein KZ und erstattete - wenn auch ohne Erfolg - Strafanzeige gegen die Gewaltt�ter, andererseits nahm sie zu den Vorg�ngen nicht �ffentlich Stellung und kritisierte statt dessen den politischen Inhalt und die Polemik der Predigt. V. J. wurde suspendiert, ein Disziplinarverfahren gegen ihn angestrengt. Der Oberkirchenrat wies seine Pfarrer in einem Erla� vom 6. Dezember 1938 an, sich in den Predigten auf die Verk�ndung des Evangeliums zu beschr�nken und die Erw�hnung politischer Ereignisse zu vermeiden. Der Kirchheimer Stadtpfarrer Otto M�rike (1897-1978) und der Landesbruderrat hatten die Kirchenleitung aufgefordert, sich �ffentlich zu der Predigt zu bekennen, was diese jedoch ebenso ablehnte wie den Vorschlag der Kirchlich-Theologischen Soziet�t, in den Kirchen gegen das den j�dischen Mitb�rgern zugef�gte Unrecht zu protestieren. Immerhin verfa�te Wurm wegen der Verfahren gegen v. J. und andere Pfarrer am 6. Dezember 1938 sowie am 22. und 28. November 1939 Briefe an Reichsjustizminister G�rtner und SS-F�hrer Himmler, in denen er sich ausdr�cklich f�r die Freilassung v. Js. einsetzte (vgl. dazu die in Bd. 6 von Gerhard Sch�fers Dokumentation �Die Evangelische Landeskirche in W�rttemberg und der NS" abgedruckten Dokumente, v.a. die Urteilsschrift gegen v. J., das Gnadengesuch des Verteidigers sowie die Korrespondenz Wurms mit G�rtner, Himmler und Cuhorst, 120-159). Seine kritische Haltung gegen�ber der Politik der w�rttembergischen Kirchenleitung, speziell derjenigen Wurms, in Bezug auf die von den Nationalsozialisten schwer bedr�ngte VKL gab v. J. dennoch auch w�hrend der Haftzeit nicht auf. Neben Wurm hatte sich auch der Vorsitzende des Evangelischen Pfarrvereins, Adolf Schnaufer (1874-1958), Ende Dezember 1938 um die Freilassung v. Js. bem�ht. Die inkriminierte Predigt wurde vervielf�ltigt und den Vertrauensleuten der Bekenntnisgemeinschaft in einer eigens einberufenen Versammlung, zusammen mit einer F�rbitte, zur Weitergabe an die Pfarrer �bergeben. - Die Form des Widerstandes, die v. J. leistete, ist nach G�nther von Norden als individueller theologischer Protest zu bezeichnen, als �u�erung einer einzelnen Person der Kirche, als Protest gegen Unrecht, der in der Regel zu Konflikten mit Partei- und Staatsstellen f�hrte (G. van Norden: Widerstand im deutschen Protestantismus 1933-1945, in: Klaus J�rgen M�ller (Hrsg.): Der deutsche Widerstand 1933-1945, Paderborn u.a. 1990, 108-134, hier: 128). Nach R�hm lehnte v. J., der wie Wurm die Ansichten Adolf Stoeckers teilte, die Ausschreitungen gegen die Juden ab, nicht aber die nationalsozialistische �Juden- und Rassenpolitik� insgesamt (Eberhard R�hm: Erinnern an den 9./10. November 1938, in: Konsequenzen 19 (1988), 786-787). - Nach seiner Freilassung am 28. Mai 1940 wirkte v. J., f�r drei Jahre als wehrunf�hig erkl�rt, von Ortenburg aus als Diasporapfarrer f�r Pfarramtsstellvertretungen in verschiedenen Gemeinden Bayerns, darunter in Plattling, Landau/Isar und auch in Ortenburg selbst. Mitte 1943 wurde er zum Milit�r einberufen. Er war vier Monate als Artillerist in einer Strafkompanie an der Ostfront in Ru�land und in der Ukraine im Einsatz, konnte aber wegen einer Gelbsucht-Erkrankung nach Deutschland zur�ckkehren. 1944 und 1945 war er zun�chst in Bayern, dann in Ungarn und in der Steiermark stationiert. V. J. wurde seit 1939 kontinuierlich von staatlicher Seite �berwacht. - Nach einer kurzen Internierung durch die Amerikaner kehrte er im September 1945 in seine Gemeinde in Oberlenningen zur�ck, wo er herzlich aufgenommen wurde und weitere vier Jahre wirkte. 1949 �bernahm v. J. eine Pfarrstelle an der zerst�rten Johanneskirche in Stuttgart-Zuffenhausen. Diese letzte Aufgabe gestaltete sich als besonders schwierig und kr�ftezehrend, da die Gemeinde durch Kriegseinwirkungen stark in Mitleidenschaft gezogen war. 1958 erlitt er infolge der anstrengenden Arbeit, aber auch als Sp�tfolge der Haft und des Krieges, eine Nierenembolie und einen Herzinfarkt, wodurch er arbeitsunf�hig wurde. Seine letzten Lebensjahre verlebte der zeitlebens dem w�rttembergischen Pietismus verbundene v. J. im Ruhestand in der Herrnhuther Br�der-Gemeinde in Korntal. Auch w�hrend dieser Zeit arbeitete er noch freiwillig in der Krankenseelsorge.
Archivalien: Die Personalakte Julius von Jans befindet sich im Landeskirchlichen Archiv des Evangelischen Oberkirchenrates in Stuttgart (LKAS PA Julius von Jan), darunter u.a. ein nicht ver�ffentlichter Bericht v. Js. vom November 1939 �ber die Vorg�nge vom 25.11.1938 (Dokument 21); Eine weitere Personalakte befindet sich im Landeskirchlichen Archiv N�rnberg (LKAN Personalakten der Geistlichen Nr. 2578). - Die wichtigsten Dokumente (die Anklageschrift, die Schreiben Wurms zu dem Fall, der Runderla� des OKR v. 6.12.1938 u.a.) sind abgedruckt in der Dokumentation von Gerhard Sch�fer: Die Evangelische Landeskirche in W�rttemberg und der Nationalsozialismus. Eine Dokumentation zum Kirchenkampf, Stuttgart 1971-1986, Bd. 6: Von der Reichskirche zur Evangelischen Kirche in Deutschland, Dokumentation zum Kirchenkampf, Stuttgart 1986, hier insbesondere: 120-159, sowie in Bd. 5: Babylonische Gefangenschaft 1937-1938, Stuttgart 1982; - An der Evang. St. Martinskirche Oberlenningen ist zum Gedenken an v. J. eine Tafel mit der Inschrift �Julius v. Jan 1897-1964 hielt hier am 16.11.1938 seine Busstagspredigt� angebracht; - Das Archiv des Ev. Pfarramts Oberlenningen besitzt z. T. unver�ffentlichte Dokumente, darunter den Augenzeugenbericht der Krankenschwester Johanna Hermann von 1938 �ber die Verhaftung v. Js., einen Bericht Otto M�rikes �ber seinen Freund v. J. [um 1940], Berichte v. Js. �ber seinen Amtsvorg�nger Pfarrer Rheinwald, die Darstellung des Schopflocher Pfarrers Eduard Mildenberger: Der Weckruf des Oberlenninger Pfarrers [um 1988] sowie Ratsprotokolle benachbarter Kirchengemeinden (KGR-Protokolle) von 1938/39.
Ver�ffentlichungen: Im Kampfe gegen den Antisemitismus - Erlebnisse im Dritten Reich, in: Stuttgarter Evangelisches Sonntagsblatt Nr. 34 (25.8.1957) und 35 (1.9.1957); dort auch der gek�rzte Wortlaut der Predigt �O Land, Land, Land, h�re des Herrn Wort!�, gehalten am 16. November 1938 in der St. Martinskirche Oberlenningen [ebenfalls bei Raupp, 358-360 und Harpprecht, 55. Der vollst�ndige Text bei Dipper, 263-265]; - W�rttembergische Seminar-Nachrichten. Mitteilungsblatt des Hilfsvereins f�r die evangelischen Seminare, Heft 21 (1978), 452-454.
Spezielle Lit.: H. G�lz: Nachruf am Grab von Pfarrer Julius von Jan, in: Evangelium und Kirche, Rundbrief der Evang. Bekenntnisgemeinschaft in W�rttemberg Nr. 3 (1964), 42-43; - N. N.: Ein mutiger Bekenner. Zum Tode von Pfarrer Julius von Jan, in: Stuttgarter Zeitung Nr. 220 (24.9.1964); - Hermann Rie�: Pfarrer, die man nicht vergi�t: Julius von Jan, in: F�r Arbeit und Besinnung (AuB) 32 Jg. (1978), 755-759; - Zum Gedenken an Julius von Jan, hrsg. v. Ev. Pfarramt Oberlenningen, [um 1985]; - Fritz Gr�nzweig: Julius von Jan und seine Oberlenninger Bu�tagspredigt, in: Lebendige Gemeinde. Information und Orientierung Heft 3 (1988), 12-13; - Eberhard R�hm: Erinnern an den 9./10. November 1938, in: AuB 42. Jg. (1988), Nr. 19, 783-787; - Albert Strohm: Eine Predigt und ihre Folgen. Julius von Jans bayerische Verbannung 1939-1945, in: AuB 42. Jg. (1988), Nr. 21, 871-875; - Hede Wiedersheim: �Der Herr hat Gro�es an ihm getan�. Erinnerungen an Julius von Jan, in: Konsequenzen 22. Jg. (1988), Nr. 6, 38-43; - Johannes Kleinw�chter: Frauen und M�nner des christlichen Widerstands: 13 Profile, Regensburg 1990, 35-38; - Werner Raupp: Gelebter Glaube: Erfahrungen und Lebenszeugnisse aus unserem Land - ein Lesebuch, Metzingen 1993, 357-361; - Eberhard R�hm/J�rg Thierfelder: Juden, Christen, Deutsche, Bd. 3,1, Stuttgart 1995, 69-92; - Erika Hillegaart: �Die wundeste Stelle des Nationalsozialismus angetastet�, in: Beitr�ge zur Heimatkunde des Bezirks Kirchheim, Kirchheim 1998; - Klaus Harpprecht: Ein ganz besonderer Tag. Die Geschichte des Pfarrers Julius von Jan und seiner Predigt gegen die Pogrome der Nazis. Ein Lehrst�ck, in: Die Zeit Nr. 45 (4.11.1999), 55; - DBE Bd. 5, M�nchen 1997, 298; - Lexikon des Widerstandes 1933-1945, hrsg. v. Peter Steinbach und Johannes Tuchel, 2. Aufl. M�nchen 1998, 101.
Lit.: Kirchliches Jahrbuch f�r die Evangelische Kirche in Deutschland 1933-1944, hrsg. v. Joachim Beckmann, G�tersloh 1948; - Wilhelm Niem�ller: Die evangelische Kirche im Dritten Reich. Handbuch des Kirchenkampfes, Bielefeld 1956; - Otto L. Elias: Der evangelische Kirchenkampf und die Judenfrage, in: Informationsblatt f�r die Gemeinden in den niederdeutschen lutherischen Landeskirchen 10. Jg. (1961), Nr. 14, 213-220; - Theodor Dipper: Die Evangelische Bekenntnisgemeinschaft in W�rttemberg 1933-1945. Ein Beitrag zur Geschichte des Kirchenkampfes im Dritten Reich. Arbeiten zur Geschichte des Kirchenkampfes Bd. 17, G�ttingen 1966; - Kurt Meier: Kirche und Judentum. Die Haltung der evangelischen Kirche zur Judenpolitik des Dritten Reiches, G�ttingen 1968; - Hartmut Lehmann: Pietismus und weltliche Ordnung in W�rttemberg vom 17. bis zum 20. Jahrhundert, Stuttgart u.a. 1969; - Arnim Boyens: Kirchenkampf und �kumene 1933-1945, 2 Bde., M�nchen 1969-1973; - Heinz Boberach (Hrsg.): Berichte des SD und der Gestapo �ber Kirchen und Kirchenvolk in Deutschland 1934-1944, Mainz 1971; - Paul Sauer: W�rttemberg in der Zeit des Nationalsozialismus, Ulm 1975; - Kurt Meier: Der evangelische Kirchenkampf. Gesamtdarstellung in 3 B�nden, G�ttingen 1976-1984; - Eberhard R�hm/J�rg Thierfelder: Evangelische Kirche zwischen Kreuz und Hakenkreuz, Stuttgart 1981; - Michael Bosch und Wolfgang Niess (Hrsg.): Der Widerstand im deutschen S�dwesten 1933-1945. Schriften zur politischen Landeskunde Baden-W�rttembergs Bd. 10, Stuttgart u.a. 1984; - Gerhard Besier: Die Bekennende Kirche und der Widerstand gegen Hitler. Einzelbeobachtungen, in: Wort und Dienst, Jb. d. Kirchl. Hochschule Bethel, NF 18. Jg. (1985), 197-227; - Hinrich R�ping: Strafjustiz im F�hrerstaat, in: Justiz und Nationalsozialismus, von Gotthard Jasper u.a., hrsg. v. d. Landeszentrale f�r politische Bildung, Hannover 1985, 97-118; - J�rgen Schm�deke und Peter Steinbach (Hrsg.): Der Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Die deutsche Gesellschaft und der Widerstand gegen Hitler, M�nchen 1985; - Klaus Scholder: Die Kirchen und das Dritte Reich, 2 Bde., Frankfurt/Main-Berlin 1985-86; - Thomas Schnabel: W�rttemberg zwischen Weimar und Bonn 1928 bis 1945/46. Schriften zur politischen Landeskunde Baden-W�rttembergs Bd. 13, Stuttgart u.a. 1986; - Ger van Roon: Widerstand im Dritten Reich. Ein �berblick, 4. Aufl. M�nchen 1987; - J�rg Thierfelder: Die Kirchen, in: Das Dritte Reich in Baden und W�rttemberg, hrsg. v. Otto Borst, Stuttgart 1988, 74-95; - G�nther van Norden: Widerstand im deutschen Protestantismus 1933-1945, in: Klaus J�rgen M�ller (Hrsg.): Der deutsche Widerstand 1933-1945, 2. Aufl. Paderborn u.a. 1990, 108-134; - Hermann Ehmer: Hundert Jahre W�rttembergischer Pfarrverein, in: Hermann Mittendorf (Hrsg.): �Gottes gesammelte St�ckwerke�. Hundert Jahre evangelischer Pfarrverein in W�rttemberg, Stuttgart 1991, 37-105; - Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu den St�tten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Bd. 5: Baden-W�rttemberg I, Regierungsbezirke Karlsruhe und Stuttgart, hrsg. v. Studienkreis: Deutscher Widerstand, Frankfurt/Main 1991, 174 und 233; - Rainer L�chele: Ein Volk, ein Reich, ein Glaube. Die �Deutschen Christen� in W�rttemberg 1925-1960, Stuttgart 1994; - Heinz Eduard T�dt: Komplizen, Opfer und Gegner des Hitlerregimes. Zur �inneren Geschichte� von protestantischer Theologie und Kirche im �Dritten Reich�, hrsg. v. J�rg Dinger und Dirk Schulz, G�tersloh 1997; - TRE Bd. 24, Berlin/New York 1994, 62.