1868
Mit der k�niglichen Konzession von 1862 gr�ndet der Stuttgarter Bauunternehmer und S�gewerksbesitzer Georg Sch�ttle die Aktiengesellschaft �Stuttgarter-Pferde-Eisenbahn-Gesellschaft� (SPE). Im Juli erfolgt die feierliche Er�ffnung der normalspurigen Pferdebahn zwischen Staatsarchiv (Charlottenplatz) und Neues Bad in Berg. Die acht Wagen kommen von der Maschinenfabrik Esslingen. Neun Kutscher und neun Kondukteure z�hlen zum Personalbestand. In Berg befindet sich das Verwaltungsgeb�ude mit Wagenhalle und Stallungen. Nach Berlin (1865) und Hamburg (1866) ist Stuttgart die 3. Stra�enbahnstadt. Bald kommt eine weitere Stadtlinie zwischen Staatsarchiv, Hauptst�tterstra�e und T�binger Tor hinzu (Rundbahn).
1869
Er�ffnung des Betriebs in der T�binger- und K�nigstra�e und der Linie Berg-Bad Cannstatt. Mit 20 Wagen werden t�glich 4350 Personen bef�rdert. Eine Fahrt kostet drei Kreuzer.
1872
Die Pferdebahn bef�rdert j�hrlich 1,4 Millionen Fahrg�ste. Im Vergleich zu heute sind die Fahrgastzahlen im Sommer wesentlich h�her als in den Wintermonaten.
1876
Die Fahrt vom Archiv nach Berg kostet 20 Pfennige, auf dem Wagendach bei Doppelstockwagen 15 Pfennig.
1878
Es gibt zwar Haltestellen, doch mu� auf Wunsch der Fahrg�ste an jedem Punkt der Strecke gehalten werden.
1879
Seit Jahren bem�hen sich die Fildergemeinden um einen verbesserten Schienenanschlu� an Stuttgart. Mit der Er�ffnung der G�ubahn 1879 gelingt das nur dem westlichen Filderraum.
1880
Der Monatslohn f�r Pferdebahnkutscher betr�gt 75 bis 90 Mark. Gearbeitet wird t�glich 12 bis 14 Stunden, nur jeder zehnte Tag ist frei.
1883
Die Fahrgastzahlen der SPE erreichen einen Tiefstand, die finanzielle Lage der Gesellschaft ist schlecht.
1886
Die �Neue Stuttgarter Stra�enbahngesellschaft Lipken und Cie.� wird durch Ernst Lipken und Heinrich Mayer gegr�ndet. Sie schlie�en einen Konzessionsvertrag mit der Stadtgemeinde Stuttgart ab. Die erste Linie f�hrt zwischen Schwabstra�e und Pragfriedhof (Nordwesttrambahn). Im Gegensatz zur SPE fahren die Pferdebahnwagen auf der schmaleren Meterspur.
Auf dem Gel�nde Reuchlin/ Schwabstra�e entsteht der Betriebshof Westend.
Die erste Motorkutsche von Daimler f�hrt durch Cannstatt.
Robert Bosch richtet eine Werkstatt in der Roteb�hlstra�e ein.
1887
Probefahrt mit Daimlers �Miniatur-Stra�enbahn� in Bad Cannstatt.
1888
Die Stuttgarter Pferdeeisenbahn-Gesellschaft richtet an das W�rttembergische Ministerium des Innern ein Bittgesuch um die Erlaubnis zum teilweisen Betrieb der Pferdebahnlinie mit �Gasmotor-Patent-Daimler�.
Im Dezember wird die Filderbahn-Strecke Degerloch (Zahnradbahnhof) M�hringen � Hohenheim mit Dampflokomotiven er�ffnet.
1889
Die Stuttgarter-Pferdebahn-Gesellschaft und die Neue Stuttgarter Stra�enbahngesellschaft Lipken und Cie. gr�nden die Aktiengesellschaft �Stuttgarter Stra�enbahnen�.
Die SSB z�hlt 214 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Wegen der beengten Stra�enverh�ltnisse der �Kesselstadt� Stuttgart f�llt die Entscheidung zu Gunsten der Meterspur aus.
1890
Der Gesch�ftsbericht der SSB informiert �ber die stattliche Anzahl von 257 Pferden und 95 Beiwagen als Betriebsmittel. Wie auch im Vorjahr wird noch keine Dividende bezahlt.
1891
Mit der Einteilung des Netzes in Zonen von etwa 1000 Meter Fahrtl�nge wird ein neuer Tarif eingef�hrt. Es gibt au�erdem 3 Prozent Dividende.
Pferdebahnwagen werden Reklametr�ger.
K�nig Karl I von W�rttemberg stirbt, Wilhelm II wird sein Nachfolger.
1892
Mit zwei von der AEG gelieferten Motorwagen der Stra�enbahn aus Halle/Saale startet am 24. August der elektrische Versuchsbetrieb zwischen Zahnradbahnhof Marienplatz und Silberburgstra�e.
In Berg werden die ersten Dienstwohnungen f�r Stra�enbahner geschaffen.
1893
Werbung wird wichtig, Stuttgart hat 25 Litfa�s�ulen.
Die letzte Normalspurstrecke ist auf Meterspur umgebaut.
1894
Inzwischen hat die SSB eine Betriebsstreckenl�nge von 16,34 km.
1895
Am 27. September wird die erste elektrische Strecke Berg-Charlottenplatz er�ffnet.
Es folgen weitere Strecken zwischen Schlo�platz-Paulinenberg, und Schlo�platz-Marienplatz.
Am Marienplatz wird ein doppelgeschossiger Betriebshof mit Drehscheibe er�ffnet. Hier befindet sich auch die Hauptverwaltung der SSB.
1896
Die erste Kraftdroschke der Welt wird vorgestellt und Deutschlands erster Stra�entunnel � der Schwabtunnel � eingeweiht.
Das 675 m lange Eisenbahnviadukt �ber das Neckartal in Bad Cannstatt geht in Betrieb.
Weitere elektrische Strecken werden er�ffnet.
Daf�r sind im Bestand nur noch 97 Pferde.
1897
Am 10. Januar stirbt Georg Sch�ttle.
Im selben Jahr wird die schmalspurige Filderbahn-Dampfstrecke M�hringen -Vaihingen (Staatsbahnhof) und M�hringen � Neuhausen/ Fildern er�ffnet.
Die letzte Pferdebahn verkehrt am 19. M�rz zwischen Berg und K�nig-Karls-Br�cke.
1898
In Unteraichen, Sielmingen und M�hringen werden die Bahnh�fe er�ffnet.
Zum 31.12. hat die SSB noch zwei Pferde.
Sie verhandelt �ber ihr erstes �Tochterunternehmen�.
1899
Am 27. Juli wird die �Cannstatter Stra�enbahn � er�ffnet, die nach einem Vertrag mit der Stadtgemeinde Cannstatt von der SSB gebaut und betrieben wird.
1900
Stuttgart hat jetzt 176 699 Einwohner.
Es werden weitere Strecken er�ffnet z.B. Wilhelma-Linie, Kanonenweglinie, Bopserlinie.
Noch ist im Reich der Anteil st�dtischer Stra�enbahnbetriebe gering. Von 180 Betrieben im Deutschen Reich sind nur 26 in st�dtischem Eigentum, Tendenz zunehmend.
Die Stuttgarter Stra�enbahn hat 534 Besch�ftigte und bef�rdert 14 Millionen Fahrg�ste.
1901
Die Ertragslage ist g�nstig, die SSB bezahlt 12 Prozent Dividende.
1902
Eine Woche lang streiken die Stuttgarter Stra�enbahner f�r bessere Bezahlung, Arbeitsbedingungen und mehr Urlaub.
H�hepunkt des Jahres war jedoch die Er�ffnung des elektrischen Betriebs zwischen Degerloch (Zahnradbahnhof)-M�hringen-Vaihingen (Staatsbahnhof) am 6. August (Filderbahngesellschaft).
Am 1. Oktober geht der Bahnhof Degerloch/West und die Strecke von Degerloch/West �ber M�hringen zum Staatsbahnhof Vaihingen in Betrieb.
Mit Inbetriebnahme der Stra�enbahnverbindung durch den Schwabtunnel am 4. Dezember existiert Stuttgarts erste Stra�enbahnstrecke durch einen Tunnel.
Die Stadt wird erstmals �ffentlich wegen des �fehlenden Willens zur Kommunalisierung der Stra�enbahn� ger�gt. Man spricht davon, der Willk�r der Privatgesellschaft ausgeliefert zu sein.
Die Stadt Stuttgart unternimmt die ersten Versuche, die Aktienmehrheit zu �bernehmen. Das scheitert an den geforderten Kursen zwischen 247 und 300 Prozent des Nennwerts.
1903
Die Betriebsf�hrung der Zahnradbahn und Filderbahn �bernimmt die Westdeutsche Eisenbahngesellschaft K�ln.
1904
Auf der Zahnradbahn wird sowohl elektrisch als auch mit Dampf gefahren.
1905
Fertigstellung des �Neuen Stuttgarter Rathauses� am Marktplatz.
Aus der �Filderbahn-Gesellschaft� wird die W�rttembergische Nebenbahnen AG, Stuttgart.
Cannstatt wird nach Stuttgart eingemeindet, aber erst am 1.7.1919 erfolgt die Aufl�sung der CSB.
1906
Er�ffnung der dreischienigen Strecke M�hringen-Hohenheim mit Verlegung der Gleise auf eigenen Bahnk�rper unter gleichzeitiger Elektrifizierung.
Die Mehrheit des Aktienkapitals (mit 70 %) geht an die Gesellschaft f�r elektrische Unternehmungen �Gesf�rel�, Berlin, �ber.
Die quasi AEG-Tochter macht sich einen Namen mit Finanzierungen zur Elektrifizierung von Pferdebahnen.
1907
Am alten Zahnradbahnhof wird gebaut. Es entsteht u.a. ein neuer Treppenvorbau mit rheinischer Tuffsteinverkleidung, ein Anbau f�r zwei Ladenr�ume, Bahnhofswirtschaft, Dienstwohnung, Aufenthaltsraum f�r Personal, Stauraum und Magazin.
1908
Brand des Luftschiffs in Echterdingen.
Als Ersatz f�r die alte Wagenhalle aus der Pferdebahnzeit entsteht in Berg ein neuer Stra�enbahnbetriebshof.
Am 2. Juni kommt die Genehmigung vom K�niglichen Ministerium der ausw�rtigen Angelegenheiten, Verkehrsabteilung, zum Bau und Betrieb verschiedener Vorortstra�enbahnen.
Zum Schutz des Fahrpersonals und des Publikums gegen Witterungseinfl�sse werden neun Motorwagen an den Stirnseiten mit Glasverschl�ssen versehen.
1909
Erste Vorortlinien z. B. Wilhelmatheater-M�nster a. N., Nordbahnhof-Feuerbach, Cannstatt (Haldenstra�e)-Feuerbach, Nordbahnhof- Zuffenhausen (Friedrichstra�e) gehen in Betrieb.
Erstmals werden Rillenschienen eingebaut.
Auf dem Grundst�ck der fr�heren Kassenschrankfabrik Ostertag in Ostheim wird eine Wagenhalle f�r 60 Fahrzeuge errichtet.
1910
Mit 9,5 % Steigung geht an der Werfmershalde die steilste Stra�enbahnstrecke der SSB in Betrieb, sie wird bis 1972 befahren.
Eine neue Polizeivorschrift regelt, da� das Ein- und Aussteigen auf der linken Seite (mit Ausnahme am Schlo�platz und an der Wartehalle Alter Postplatz) und das Ein- und Aussteigen w�hrend der Fahrt verboten ist.
An s�mtlichen Wagen werden Perronabschl�sse angebracht.
In Betrieb gehen die Vorortlinien Gaisburg-Wangen, Wangen-Untert�rkheim und Wangen-Hedelfingen.
Erstmals geh�ren �ber tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (1037) dem Unternehmen an.
1911
Zwischen der Stadtverwaltung Esslingen und den Stuttgarter Stra�enbahnen wird ein Vertrag �ber den Bau und die Betriebs�bernahme der �Esslinger- St�dtischen-Stra�enbahn� von Obert�rkheim nach Oberesslingen geschlossen.
Verschiedene Linien tragen jetzt der Erkennbarkeit wegen Nummern.
Zwischen Wangen und Stuttgart (Karlsplatz/Markthalle) wird der G�terverkehr eingerichtet.
1912
In Stuttgart wird das Staatstheater eingeweiht.
Die Strecke Obert�rkheim-Oberesslingen der Esslinger St�dtische Stra�enbahn wird er�ffnet.
Die �Gesf�rel� macht der Stadt ein Angebot f�r ihre Aktienanteile zu 225 Prozent des Nennwerts. Dies und auch ein Angebot aus einer Kapitalerh�hung macht die Stadt nicht mit.
1913
Am Vogelsang entsteht eine Wagenhalle f�r 35 Wagen.
In Ostheim wird auf den Grundst�cken der Landhaus- und Ostendstra�e neben der dortigen Wagenhalle eine neue Hauptwerkstatt gebaut.
Auf einer Streckenl�nge von 68,8 km werden 57 Millionen Fahrg�ste bef�rdert.
1914
Der Erste Weltkrieg bricht aus.
Die Linie vom Vogelsang wird nach Botnang verl�ngert.
In Stuttgart sind in diesem Jahr bereits 596 PKW gemeldet. Die weitere Entwicklung: 2175 (1925), 7401 (1930), 8156 (1932) und 9883 (1934). Mit der Anzahl der PKW pro Kopf hat Stuttgart eine Spitzenposition im gesamten Reich.
1915
Aus Anla� des 1. Weltkriegs werden weibliche Hilfskr�fte f�r den Fahr- und Wagenreinigungsdienst eingestellt.
1916
Erneut scheitern Verhandlungen zum Erwerb von SSB-Aktien durch die Stadt.
1917
Die Stra�enbahn mu� zur Versorgung der Bev�lkerung G�tertransporte durchf�hren und mit Lazerettz�gen Verwundete in Krankenh�user fahren.
1918
10.000 Arbeitslose in Stuttgart, Wohnungsnot und Lebensmittelknappheit. Endlich erwirbt die Stadt Stuttgart 3 549 Aktien der �Gesf�rel� zum Preis von 6,3 Mio. Mark. Die Firma Robert Bosch AG und Daimler-Motorengesellschaft erwerben die �brigen 3 500 Aktien zum gleichen Kurs. Die Stadt hat aber Vorkaufsrecht. Damit hat sie einen Anteil von 41,3 Prozent an der SSB.
F�r die Zahnradbahn werden zwei Dampfzahnradlokomotiven von der Schweizer Bundesbahn gekauft. Und es werden erstmals �ber 100 Millionen Fahrg�ste bef�rdert.
1919
Die Cannstatter Stra�enbahn GmbH wird aufgel�st, das Verm�gen geht auf die SSB �ber.
Unter Mitwirkung der SSB wird von Stra�enbahnern die �Gemeinn�tzige Baugenossenschaft Friedenau der Stra�enbahner� gegr�ndet. Das erste Bauprojekt ist ein Doppelwohnhaus an der Rotenbergstra�e.
1920
Inflation in Deutschland und sinkende Fahrgastzahlen in Stuttgart.
Die Stadt Stuttgart erwirbt von den W�rttembergischen Nebenbahnen AG die Filderbahn ohne die Strecke Echterdingen-Neuhausen/Fildern.
Die Betriebsf�hrung der St�dtischen Filderbahn �bernimmt die SSB.
In diesem Jahre erh�hen sich die Fahrpreise um das Dreifache.
1921
K�nig Wilhelm II. von W�rttemberg stirbt.
Die Stadt erh�ht ihren Anteil an der SSB auf 52,8 Prozent. Die Aktien gelten als ertragsreiche Anlage.
Um das eigene Personal zu besch�ftigen und die Ertr�ge zu verbessern, baut die SSB in der Hauptwerkstatt 44 Beiwagen, die zwischen 1921 und 1923 nach Saarbr�cken, Magdeburg, Mannheim, Stra�burg und Odense (D�nemark) verkauft werden.
1922
Der neue Hauptbahnhof wird er�ffnet.
Vorbei ist es mit dem Dampfbetrieb der Filderbahn.
1923
Die wirtschaftlichen Krisenjahre verursachen erhebliche Personaleinschr�nkungen. Die Zahl der Besch�ftigten sinkt von 2450 im Jahre 1919 auf 1158.
1924
Das noch heute g�ltige Farbschema gelb/schwarz/wei� l�st die blau-/elfenbeinfarbene Fahrzeuglackierung ab.
Am Pragsattel wird der Betriebshof �Pragwirtshaus� errichtet.
Der Stuttgarter Rundfunksender beginnt zu senden.
Zwischen dem Bahnpostamt am Rosenstein und verschiedenen Post�mtern in der Stadt bef�rdert die SSB jetzt Pakete.
Aufgrund der wirtschaftlichen Stabilisierung beginnt bei der SSB eine Ausbauphase, die bis 1930 andauern soll und die als die dynamischste in der Geschichte der SSB bezeichnet wird. In diesem Zeitraum werden fast alle vor 1908 gebaute Fahrzeuge ersetzt.
1925
Arbeit erfordert Entspannung: Stra�enbahner gr�nden einen Verein, damit sie auf dem Killesberg ein Stra�enbahner-Waldheim als Erholungsst�tte bauen und finanzieren k�nnen.
Die Hauptverwaltung der SSB zieht vom Marienplatz in die Friedrichstra�e.
In Ostheim wird eine Werksk�che eingerichtet.
1926
An der Leonberger Stra�e wird der Stra�enbahnbetriebshof S�dheim eingeweiht.
Im Dezember geht die Stra�enbahnlinie Esslingen-Nellingen-Denkendorf (END) und die St�dtische Stra�enbahn Feuerbach (Feuerbach-Weilimdorf-Gerlingen) in Betrieb. Wagenhallen befinden sich in Feuerbach und Gerlingen.
Die SSB-Hauptwerkstatt baut Autos. Dieses kurze Intermezzo endet nach der Fertigung von drei Wagen.
1927
In Stuttgart entsteht die Wei�enhof-Siedlung.
1928
Das steigende Verkehrsaufkommen erfordert die erste Verkehrsregelung am Bahnhofsplatz.
Der Gemeindeverbund �Elektrobahnen Feuerbach- Ludwigsburg� wird gegr�ndet. Ziel ist der Bau und Betrieb einer Stra�enbahnlinie Feuerbach- Zuffenhausen-Kornwestheim-Ludwigsburg. Betriebsf�hrerin ist die SSB.
Das erste Stuttgarter Hochhaus, der Tagblatt-Turm, wird gebaut.
1929
Das Jahr des B�rsenkrachs � in den folgenden Jahren kommt es zur Wirtschaftskrise.
Die Stra�enbahn von Cannstatt nach Fellbach und von Nellingen nach Neuhausen wird neu- , die Filderbahn nach Vaihingen/Ort wiederer�ffnet.
Die ersten Stra�enbahnwagen bekommen Polstersitze.
Zum Waldfriedhof f�hrt jetzt eine 536 m lange Seilbahn und �berwindet einen H�henunterschied von 87 m mit einer Steigung von 27 Prozent.
Zwischen der Daimler und Mercedesstra�e wird die Wagenhalle Cannstatt gebaut.
Der Betriebshof Berg wird geschlossen.
1930
Die Stra�enbahn erreicht jetzt auch Sillenbuch.
Der Bahnhof Degerloch/West wird er�ffnet, in Degerloch ist au�erdem die Wagenhalle am Albplatz fertig.
Die SSB hat 3 176 Besch�ftigte.
1931
Der erste Zahnradbahnhof in Degerloch mit dem Spitznamen �Hundeh�tte� mu� einem Neubau weichen.
Die Wirtschaftskrise wirkt sich mit Arbeitslosigkeit und zur�ckgehenden Bef�rderungszahlen negativ aus.
Das Alte Schlo� brennt.
1932
Der Wegfall der Bef�rderungssteuer erm�glicht eine Senkung der Fahrpreise um 10 Prozent.
Hohe Arbeitslosigkeit: 30 Prozent der erwerbsf�higen Deutschen sind ohne Arbeit.
1933
Durch manipulierte Reichstagswahlen �bernehmen die Nationalsozialisten die Regierung.
In Stuttgart findet das Deutsche Turnfest statt.
Die Stadt Stuttgart erwirbt die normalspurige Dampfbahn Leinfelden-Neuhausen/F. und von Stuttgart bis M�hringen ist ein durchgehender Stra�enbahnbetrieb m�glich.
Die Reichsbahn nimmt den Vorortverkehr mit elektrischen Triebwagenz�gen auf.
1934
Die SSB erwirbt die Filderbahn und die St�dtische Stra�enbahn Feuerbach und schlie�t ihr Modernisierungs und Erweiterungsprogramm ab.
Im Fahrzeugbestand sind fast ausschlie�lich zweiachsige Fahrzeuge.
1935
Konstruktion des VW-K�fers in Zuffenhausen.
Jetzt betreibt die SSB auch Boote. Am 25. Juli wird der Bootsbetrieb auf dem Neckar (K�nig-Karls-Br�cke bis Max-Eyth-See) mit zwei Dieselmotorbooten �Danzig� und �Memel� er�ffnet.
Als Ersatz des Betriebsbahnhofs am Pragwirtshaus wird in Zuffenhausen an der Stammheimer- und Strohg�ustra�e ein Depot er�ffnet.
Die Zahnradbahn bekommt neue Wagen.
1936
Am Marienplatz wird der neue Zahnradbahnhof er�ffnet.
Und die SSB bekommt ein drittes Motorboot, die �Emden�.
Die erste Ausgabe der Mitarbeiterzeitschrift ��ber Berg und Tal� erscheint.
Stuttgarts erster Autobahnabschnitt von Degerloch nach Wendlingen wird eingeweiht.
1937
Erste Verordnung �ber den Bau und Betrieb der Stra�enbahnen tritt f�r alle Stra�enbahnen des Deutschen Reiches in Kraft.
1938
Reichskristallnacht � Stuttgarter und Cannstatter Synagogen brennen.
In Echterdingen wird der Stuttgart Flughafen ausgebaut.
Die SSB pachtet von der Stadt in Wangen ein Gel�nde als Gleislagerplatz, das 1950 k�uflich erworben wird und das heute den Gleisbauhof beherbergt.
1939
Der II. Weltkrieg bricht aus. Am 22. April wird die Reichsgartenschau er�ffnet, dazu geht die Strecke Wei�enhof-Reichsgartenschau in Betrieb.
Zum ersten Mal gehen 24 Wagen in Stahlbauweise auf Strecke, die sog. �Gartenschauwagen�.
Es kommt au�erdem ein Stra�enbahn-Aussichtswagen, der �Gl�serne Stuttgarter�.
Das Stra�enbahner Waldheim zieht vom Killesberg nach Degerloch um.
1940
Kriegsbedingt kommt es zu ersten Rohstoffrationierungen.
1941
F�r Stra�enbahnwagen gelten Verdunkelungsvorschriften.
Die Personallage versch�rft sich, nachdem Mitarbeiter zum Kriegsdienst eingezogen werden. Daher werden Frauen als �Schaffnermaiden� dienstverpflichtet. Auch Rentner werden wieder aktiviert und eingestellt.
Die Betriebsstreckenl�nge hat mit 145 km ihre gr��te Ausdehnung in der Geschichte der SSB.
1942
Der Schiffsbetrieb der SSB zwischen Bad Cannstatt und dem Max-Eyth-See wird eingestellt.
1943
Es gilt ein neuer Stra�enbahntarif. An Stelle des seitherigen Teilstreckentarifs tritt f�r Fahrscheine und Fahrscheinhefte ohne R�cksicht auf die Fahrtl�nge ein Einheitstarif in Kraft. Erwachsene 20 Reichspfennige, Kinder 10, Fahrscheinheft mit 12 Fahrscheinen 2,� Reichsmark. Eine Verordnung schreibt die unentgeltliche Bef�rderung von Kriegsbesch�digten vor.
Wieder gibt es umfangreiche Linien�nderungen.
Wegen Wagenmangels in Essen und Mannheim verleiht die SSB 15 Trieb- und 5 Beiwagen.
1944
Schwere Fliegerangriffe verursachen erhebliche Sch�den an Bahnanlagen, Fahrzeugen und Geb�uden. Die Gleisbauwerkst�tte in Berg, die Hauptwerkstatt in Ostheim und die Wagenhalle Vogelsang werden v�llig vernichtet, die meisten Depots besch�digt. Von 852 Fahrzeugen werden 553 zerst�rt.
1945
F�nf Millionen Kubikmeter Tr�mmer in Stuttgart. 58 Prozent des Geb�udebestands der Stadt sind Schutt und Asche. Das Verwaltungsgeb�ude in der Friedrichstra�e ist v�llig zerst�rt, die SSB zieht zur�ck zum Marienplatz. Am 22. April wird der Stra�enbahnbetrieb vollst�ndig eingestellt. Franz�sische Truppen besetzen Stuttgart. Im Juli beginnt die amerikanische Milit�rregierung. S�mtliche Neckarbr�cken sind durch Zerst�rung unbenutzbar. Verbindungen zwischen Stuttgart und Cannstatt, Unter- und Obert�rkheim sind unterbrochen. Errichtung von Behelfswerkst�tten in der Filderbahnwerkst�tte M�hringen, in den Wagenhallen Cannstatt, Zuffenhausen und S�dheim. Die SSB baut zerst�rte Wagen wieder auf. Aus Pforzheim und W�rzburg kommen leihweise 22 Trieb- und 21 Beiwagen nach Stuttgart, um den gr��ten Wagenmangel abzufangen.
1946
Die SSB konzentriert sich darauf, auf vielen Linien den Verkehr wieder aufzunehmen, so z.B. in Cannstatt (Linie 13), Liederhalle-Bopser (Linie 7), Nordbahnhofstra�e (Linie 15), Kunstakademie-Kochenhof (Linie 10), die Linien 2 und 21.
�ber den Neckar wird eine Behelfsbr�cke gebaut.
Die SSB beschafft 15 Triebwagen (sogenannte Kriegsstra�enbahnwagen) vom Hersteller Fuchs in Heidelberg, zwei Jahre sp�ter folgen acht weitere Wagen.
1947
Die SSB beteiligt sich an der �Gemeinn�tzigen Gesellschaft f�r Tr�mmerverwertung und Beseitigung in Stuttgart mbH� (TVB) und beschafft die Betriebsmittel, Gleis- und Fahrleitungsanlagen.
Die SSB beteiligt sich auch an der �Hotelgesellschaft mbH Stuttgart� (Haus der Wirtschaft). Ihre Aufgabe ist die Einrichtung und F�hrung von Hotelbetrieben f�r Angeh�rige der Wirtschaft.
Am 24. April 1947 wird das Sozialwerk der SSB gegr�ndet, das sich in erster Linie der Freizeitgestaltung der Besch�ftigten annimmt.
Die SSB erreicht mit 208 Millionen Fahrg�sten ihre h�chste j�hrliche Bef�rderungsleistung.
1948
W�hrungsreform � Die D-Mark wird eingef�hrt.
Die Tr�mmerabfuhr wird eingestellt.
Zwischen Gerlingen und Stuttgart gibt es mit der Linie 16 eine durchgehende Verbindung.
�ber die K�nig-Karls-Br�cke f�hrt wieder die Stra�enbahn.
1949
Die Bundesrepublik und die Deutsche Demokratische Republik werden gegr�ndet.
Der 1944 zerst�rte Zahnradbahnhof am Marienplatz ist wieder aufgebaut.
Am 24. Oktober wird als letzte kriegsbedingt stillgelegte Stra�enbahnstrecke die Linie 3 wieder in Betrieb genommen.
Der G�terverkehr (Gem�setransport) wird eingestellt.
1950
Der VfB Stuttgart wird deutscher Fu�ballmeister
die Wilhelma zum zoologischen Garten umgebaut.
Die Deutsche Gartenschau beginnt am 3. Juni auf dem Killesberg-Gel�nde. Daf�r errichtet die SSB eine Sesselschwebebahn.
Auf dem Waldheimgel�nde auf der Waldau wird die Liliputbahn � sie stammt aus dem Jahre 1931 und wurde fr�her im alten Waldheim auf dem Killesberg betrieben � er�ffnet.
Die SSB stellt auch den Postwagenverkehr ein.
Die erste Beiwagenserie in Stahlbauweise (R 1300) wird geliefert.
Die Besch�ftigten der SSB werden jetzt nach dem Bundes-Manteltarif f�r Gemeinden, Verwaltungen und Betriebe (BMTG) bezahlt.
Als erste Neubaustrecke in der Nachkriegsgeschichte der SSB wird am 13. Mai 1950 die Stra�enbahnverbindung von Zuffenhausen nach Stammheim er�ffnet.
1951
Die SSB mu� erstmals einen gr��eren Verlust von 2,7 Millionen DM verbuchen.
Im Werk Zuffenhausen wird der 1000. Porsche fertiggestellt.
Nach einer Volksabstimmung entsteht das Bundesland Baden-W�rttemberg.
1952
Die Strecke M�hringen und Zuffenhausen wird auf gemischten Betrieb f�r Rolle und B�gel umgebaut.
Die SSB erh�lt die letzten Triebwagen (R 200) in Holzbauweise.
Eine weitere Bushalle f�r f�nf Fahrzeuge steht in Wolfschlugen zur Verf�gung.
1953
Indienststellung eines Gelenkwagens mit drei Drehgestellen (GT 6). Er ist der erste moderne Gelenktriebwagen Deutschlands und zukunftsweisend f�r die Konstruktion von Stra�enbahnfahrzeugen.
Die letzte Gasstra�enlampe Stuttgarts wird in Gaisburg abmontiert.
1954
Ein Kuriosum: die Linie 8 (Schreiberstra�e-Vogelsang) kreuzt sich an der Schwab-/ Bebelstra�e selbst.
Es werden Nichtraucherwagen eingef�hrt.
Wilhelm Furtw�ngler dirigiert im Waldheim.
1955
Stuttgart hat 600 000 Einwohner, nach einer Stagnation steigen die Bef�rderungszahlen auf 193 Millionen.
Die Linienfarben bei der Stra�enbahn verschwinden.
Die Umbauarbeiten am Fahrleitungsnetz auf Gemischtbetrieb (Rolle und B�gel) werden abgeschlossen.
Auf dem Gel�nde des heutigen Stadtbahnbetriebshofs Heslach wird eine �Freiluft-Abstellanlage� eingerichtet.
1956
Der Fernsehturm, das neue Stuttgarter Rathaus und die Liederhalle werden er�ffnet.
Ein Personentriebwagen wird zu einem Reklamewagen umgebaut.
Werbung auch im Bayerischen Wald. Unmittelbar vor Ort sollen in strukturschwachen Gebieten Interessenten f�r den Fahrdienst geworben werden, nachdem in der Landeshauptstadt keine neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewonnen werden k�nnen.
1957
Ein wichtiges Jahr f�r Stuttgart: Der Gemeinderat beschlie�t, die Professoren Lambert und Feuchtinger von der TH Stuttgart mit der Ausarbeitung eines �Verkehrsplans f�r das �ffentliche Nahverkehrsnetz und dessen Eingliederung in das Gesamtverkehrsnetz des Wirtschaftsraums Stuttgart� zu beauftragen.
Die SSB erreicht mit 1036 Stra�enbahnwagen (436 Triebwagen und 600 Beiwagen) ihren h�chsten Fahrzeugbestand.
Die letzten zweiachsigen Trieb- (R700/800) und Beiwagen (R1500/1600) der SSB werden ausgeliefert.
1958
Das vom Abri� bedrohte Neue Schlo� wird nach heftigen B�rgerprotesten doch wieder aufgebaut.
Starke Schneef�lle legen den Stra�enbahnverkehr f�r zwei Tage still.
Die SSB hat mit 4233 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den h�chsten Personalstand in der Geschichte der SSB.
Der Stuttgarter Neckarhafen geht in Betrieb.
1959
Der K�nigsbau ist wieder aufgebaut, das legend�re Kaufhaus Schocken wird allerdings abgerissen.
Am 27. Mai geht das erste von vorerst 30 vierachsigen Fahrzeugen (GT 4) in Betrieb.
Die Sichtkarte wird eingef�hrt.
1960
Als erster Nahverkehrsbetrieb in der Bundesrepublik setzt die SSB auf der Linie 6 einen schaffnerlosen Beiwagen ein. Der Beiwagen verkehrt hinter zwei GT4 im Zugverband mit einer L�nge von 49 Metern.
1961
Das Jahr der Bundesgartenschau in Stuttgart.
Erstmals wird auf den Fahrzeugen Funk (Ultra-Kurzwellen-Funksprechanlage) eingesetzt.
Die ersten ausl�ndischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden bei der SSB besch�ftigt; damals 72, heute 507.
Die Streifenkarte wird eingef�hrt.
1962
Es beginnen die Bauarbeiten f�r die erste Baustufe des U-Stra�enbahnnetzes. Der erste Bauabschnitt umfa�t die Strecke Holzstra�e-Neckarstra�e-Leonhardsplatz-Schillerstra�e.
Die legend�re Linie 3 zwischen Marienplatz und Schlo�stra�e wird eingestellt.
Der Gemeinderat der Stadt Stuttgart beschlie�t, eine Eigengesellschaft �Stuttgarter Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH� (SVV) als Aktiengesellschaft f�r die Beteiligungen der Stadt an der Technischen Werke AG (TWS) und der Stuttgarter Stra�enbahnen AG (SSB) zu gr�nden.
Personalnot macht erstmals den Einsatz von Studenten als Aushilfsschaffner erforderlich.
1963
Das kriegszerst�rte Kronprinzenpalais wird dem Verkehr geopfert.
Der Stra�enbahnhof Marienplatz wird aufgel�st.
Zwischen M�hringen-Plieningen wird der G�terverkehr eingestellt.
Die Stuttgarter Schwelle: das Tiefbauamt entwirft eine plastische Sperrlinie aus Fertigbeton zur Abtrennung des Gleisk�rpers vom Individualverkehr, heute noch beispielsweise in der Nordbahnhofstra�e zu sehen.
1964
Im Mai ist die durchgehende Verkehrsverbindung von Gerlingen bis Echterdingen realisiert.
Die alte Filder-Stra�enbahn wird eingestellt. Nach Echterdingen f�hrt jetzt die Linie 6, die mit ihrem anderen Endpunkt in Gerlingen die l�ngste Stra�enbahnlinie der SSB ist (27,5 km).
Neue Fahrzeuge kommen: Die SSB beschafft 35 vierachsige Doppeltriebwagen (DoT4), die aus zweiachsigen Triebwagen des Typs R 700 zusammengebaut werden.
1965
Die steigende Zahl von schaffnerlosen Wagen erfordert die Einf�hrung von Kontrollschaffnern (Fahrausweispr�fern).
�ber die Obere Weinsteige f�hrt jetzt eine neue Stahlbetonbr�cke f�r die Zahnradbahn.
Die Maschinenfabrik Esslingen liefert den 350. und damit letzten Gelenktriebwagen GT4 (Nr. 750) aus. Die gr��te Fahrzeugserie der SSB ist beendet.
1966
Personalnot und die Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage zwingen zu Rationalisierungsma�nahmen.
Der Einmannbetrieb greift immer st�rker um sich.
Fahrkarten werden jetzt automatisch entwertet.
Der erste Entwerter kommt auf der Linie 8/18 in Einsatz.
Der erste Abschnitt der U-Stra�enbahnstrecke (gleichzeitig der erste in der Bundesrepublik gebaute U-Stra�enbahntunnel) am Charlottenplatz geht in Betrieb. Die Tunnelstrecke einschlie�lich Rampen ist 750 m lang, die Schienen liegen am tiefsten Punkt 13 m unter der Stra�enoberfl�che.
Der Haus- und Hoflieferant der SSB, die Maschinenfabrik Esslingen, stellt nach 120 Jahren den traditionsreichen Bau von Eisen- und Stra�enbahnfahrzeugen ein.
1967
Ende des Dampfbetriebs im Stuttgarter Hauptbahnhof.
Der Bund gew�hrt Zusch�sse aus der Mineral�lsteuer f�r den Tunnelbau.
Die Konkurrenz des Kraftfahrzeugs macht sich immer st�rker bemerkbar. Stetig steigt die Zahl der zugelassenen Pkws. 133000 sind zugelassen, daf�r sinkt die Zahl der Fahrg�ste auf 149 Millionen.
Aus f�r den Stra�enbahnhof Westend.
Die Strecke Sillenbuch-Heumaden geht in Betrieb und die zweite 370 m lange unterirdische Strecke Planie Charlottenstra�e/ Olgaeck (zweiter Tunnelabschnitt am Charlottenplatz).
Fortsetzung mit dem Bau der rd. 2,5 km langen U-Stra�enbahnstrecke Charlottenplatz-Marienplatz.
Der Aufsichtsrat der Stuttgarter Stra�enbahnen AG stimmt dem Neubau der Stra�enbahn-Hauptwerkst�tte in der Schockenriedstra�e in M�hringen zu.
Zwischen Plieningen/Bahnhof-Hohenheim wird der Schienenverkehr eingestellt.
1968
Die Studentenproteste erreichen ihren H�hepunkt.
Die Stra�enbahn macht erstmals mit Oldtimerfahrten auf ihre Historie aufmerksam.
Die SSB feiert den 100sten Geburtstag: 681 Stra�enbahnen, 212 Busse und 2867 Besch�ftigte sorgen daf�r, da� 133 Millionen Fahrg�ste bef�rdert werden.
Mit dem Kleinen Schlo�platz steht ein neues Verkehrsbauwerk zur Verf�gung. 10 Jahre lang fahren die Stra�enbahnen hier unten durch.
1969
Erste �berlegungen f�r einen Verkehrs- und Tarifverbund werden angestellt.
Der Gemeinderat beschlie�t den U-Bahnbau f�r Stuttgart (statt U-Strab).
Die inzwischen ein halbes Jahrhundert alte Baugenossenschaft �Friedenau� besitzt jetzt 73 H�user mit 761 Wohnungen und 43 Einfamilienh�user.
Die Stra�enbahnen erhalten Kursnummern.
Die Stra�enbahnstrecken zum Hallschlag, Schlachthof �ber Bad Cannstatt und Bopser �ber Torstra�e werden stillgelegt.
1970
An der Heidenklinge in Heslach geht der letzte Neubau f�r ein Stra�enbahndepot in Betrieb. Daf�r wird der Betriebshof S�dheim geschlossen.
Bei allen Stra�enbahnfahrern k�nnen nun Fahrscheine gekauft werden.
F�r das mit 38 Millionen DM bis dahin gr��te Bauobjekt der SSB, der Hauptwerkstatt, wird Richtfest gefeiert.
Nach l�ngerer Pause bildet die SSB wieder Lehrlinge aus.
Die Strecke nach Freiberg ist die letzte Verl�ngerung einer Stra�enbahnlinie.
Die SSB f�hrt das betriebliche Vorschlagswesen ein.
1971
Schaffner sind jetzt nur noch in der Stra�enbahnlinie 6 eingesetzt.
Die Hauptwerkstatt M�hringen geht in Betrieb, die alte Hauptwerkstatt Ostheim hat ausgedient.
Zwischen Marienplatz-Charlottenplatz wird der 2. Abschnitt der Tunnelstrecke fertiggestellt.
Auch zwischen Wilhelmsbau-Rathaus und Wilhelmsbau-�sterreichischer Platz ist der Tunnel fertig.
Das GVFG, Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz, tritt in Kraft. Damit gibt es Bundeszusch�sse zur Verbesserung der Verkehrsverh�ltnisse.
Das aus der Filderbahnzeit stammende Depot M�hringen wird f�r den Stra�enbahnbetrieb geschlossen.
1972
Olympische Sommerspiele in M�nchen und der erste Flohmarkt in Stuttgart.
Nach 53 Jahren d�rfen erstmals wieder Frauen Stra�enbahnfahrerinnen werden
Abends ist die Zacke den Anwohnern zu laut, Taxis ersetzen sie.
der Tunnel Charlottenplatz-St�ckach wird er�ffnet.
An Automaten werden probeweise Einzelfahrscheine verkauft.
Am 15. August bricht �ber Stuttgart ein schweres Unwetter herein. Binnen einer Stunde fallen 10 Milliarden Liter Wasser. Die U-Haltestelle Charlottenplatz ist meterhoch von Wasser und Eismassen �berflutet. Der Verkehr kommt dort f�r mehrere Tage zum Erliegen.
Zwischen Schreiberstra�e und Ostendplatz wird der Stra�enbahnbetrieb eingestellt.
1973
Das deutsche Turnfest findet in Stuttgart statt und bringt eine Woche Gro�einsatz f�r die SSB.
Leihweise bekommt M�hlheim/Ruhr f�nf Trieb- und Beiwagen der SSB.
Zur �berwachung von Haltestellen werden erstmals Fernsehkameras und Monitore bei der SSB eingesetzt.
Die SSB beschlie�t, generell Fahrausweisautomaten zu verwenden.
die �lkrise beschert den Autofahrern bundesweit Sonntagsfahrverbote und dem �PNV volle Busse und Bahnen.
1974
Der �ffentliche Nahverkehr wird bundesweit bestreikt. Vom 11.- 13. Februar bleiben Busse und Bahnen in den Depots.
1975
In Stammheim beginnt der Baader-Meinhof-Prozess.
Die Einwohnerzahl Stuttgarts sinkt unter 600 000.
Bei der SSB steht ein gro�er Umzug an: Die Verwaltung zieht ins SSB-Zentrum.
Der erste Stra�enbahnwagen mit Totalwerbung f�hrt auf der Linie 8.
1976
Der S�ddeutsche Rundfunk bezieht das neue Funkhaus.
Der Gemeinderat beschlie�t das Stadtbahnkonzept, das die U-Bahn-Planung abl�st.
Der Stra�enbahnschaffner hat ausgedient. Die letzten quittieren auf der Linie 6 ihren Dienst.
Im April f�hrt zum Killesberg und zur Doggenburg der letzte Zug der Linie 10 und am Hauptbahnhof tauchen die Stra�enbahnen in den Untergrund ab.
Zusammen mit dem 4. Streckenabschnitt der Stadtbahn wird die Klett-Passage er�ffnet, die der Bev�lkerung Eink�ufe auch au�erhalb der �blichen �ffnungszeiten bietet.
Der Stra�enbahnbetriebshof Ostheim beherbergt jetzt auch Busse.
1977
Mit Inbetriebnahme der neuen Gleistrasse in der Regerstra�e verschwindet die Stra�enbahn nach 63 Jahren aus dem Ortskern von Botnang.
Der erste von insgesamt 500 vollautomatischen Fahrausweisautomaten geht in Betrieb.
In Degerloch hat der alte Zahnradbahnhof von 1931 ausgedient und wird durch einen Neubau ersetzt.
F�r den G�terverkehr auf der Filderbahn beschafft die SSB eine Diesellok, die beiden �ber 50 Jahre alten E-Loks rollen auf das Abstellgleis.
Am 19. Dezember wird der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart beschlossen.
1978
Die END stellt den Stra�enbahnbetrieb ein.
Zum l. Oktober nimmt der VVS die T�tigkeit auf.
Die K�nigstra�e und der Schlo�platz sind jetzt �stra�enbahnfrei�.
Der Fahrscheinverkauf in der Stra�enbahn ist vorbei.
Statt der Stra�enbahn fahren jetzt Busse durch Gablenberg und zum Westbahnhof.
1979
Der erste Sonntagsmaler-Wettbewerb mit dem Motto �Mensch und Schiene� hat gro�en Erfolg.
1980
Der �Partywagen� geht in Betrieb.
Die Fahrerinnen und Fahrer erhalten bis 1983 in 190 GT4 Fahrerkabinen.
1981
Aus f�r den G�terverkehr auf der Filderbahn zwischen M�hringen und Vaihingen.
Aufsichtsrat und Presse begutachten im Dezember den ersten Stuttgarter Stadtbahnwagen-Prototyp DT 8 bei MAN in N�rnberg.
1982
Der erste DT 8-Prototyp wird zur Albtalbahn nach Ettlingen �berf�hrt, da in Stuttgart noch keine Strecke fertig ist.
Die Regelspur wirft aber ihre Schatten voraus: Neben den Strecken mu� auch die Hauptwerkstatt umgebaut werden.
Am 1. Juni tritt die Verbundstufe II in Kraft.
Der erste neue Zahnradbahn-Triebwagen ZT 4 trifft in Stuttgart ein und wird beim �Zackefest� vorgestellt.
END-Trieb- und Beiwagen landen in Ritten, Bozen.
Am 19. Dez. trifft endlich der 1. Stadtbahnwagen 3003/3004 in M�hringen ein.
1983
Die Stuttgarter haben ein �Neues Mineralbad Leuze�.
Das Stra�enbahner-Waldheim brennt und mu� neu aufgebaut werden, im September wird es festlich eingeweiht.
F�r die Radler kommt ein Fahrradvorstellwagen vor die Zacke.
Die SSB bestellt 40 Stadtbahnwagen DT 8, die 4. Serie.
Die U-Haltestelle Roteb�hlplatz (Stadtmitte) geht in Betrieb.
Im Oktober kommt das Ende der letzten Beiwagen und Zweiachser bei der SSB.
1984
Der Erweiterungsbau der Staatsgalerie von James Stirling ist fertig.
VfB wird deutscher Fu�ballmeister.
Erstmals geht mit dem Stadtbahntunnel (Siemensstra�e, 7. Streckenabschnitt) ein Tunnel au�erhalb der Innenstadt in Betrieb.
1985
Nach Jahren stagnierender oder r�ckl�ufiger Fahrgastzahlen steigt erstmals wieder die Personenbef�rderung um sechs Prozent auf 135 Millionen Fahrg�ste.
Die Eisenbahn feiert in Deutschland ihren 150. Geburtstag.
Der erste serienm��ige Stadtbahnwagen DT 8 wird der SSB �bergeben.
Am 28. September startet der Stadtbahnbetrieb auf der Linie U3.
Der Ausverkauf der GT4 beginnt: die ersten Stra�enbahnwagen gehen nach Freiburg und Ulm.
1986
Die Wagenhalle in Feuerbach brennt.
Die SSB er�ffnet in der Klett-Passage eine Kundenberatung.
Jetzt fahren auch auf der Strecke Vaihingen-Fellbach und Heslach-M�hlhausen Stadtbahnen.
Aus f�r die Stra�enbahnbetriebsh�fe Ostheim und Feuerbach.
1987
Es gibt einen VVS-Kurzstreckentarif.
R�hrige Stra�enbahner und Stra�enbahn-Fans gr�nden den Verein �STUTTGARTER HISTORISCHE STRASSENBAHNEN� (SHB).
Es beginnt der Bau des Stadtbahnbetriebshofs M�hringen
Die obere Stra�enbahnhalle Ostheim wird zum Tanztheater umgebaut.
Au�erdem verbl�fft die SSB ihr Fahrg�ste mit Versen in der Stadtbahn, die Aktion Lyrik unterwegs wird geboren.
Mit der Er�ffnung des Weinsteigtunnels endet nach 83 Jahren der Stra�enbahnverkehr auf der Neuen Weinsteige.
1988
Das Waldheim wird wieder er�ffnet.
Und im Juni beginnt � nach dem Umbau der oberen Stra�enbahnhalle � in Ostheim das �Theater im Depot�. Die W�rttembergischen Staatstheater pr�sentieren �Linie 1�, �Der stumme Diener� und �Baal� auf drei B�hnen in ehemaligen Stra�enbahnhallen.
F�r die Fahrerinnen und Fahrer gibt es eine neue Dienstkleidung in den Farbt�nen grau, rot und blau.
Die Volksfestlinie wird auf Stadtbahn umgestellt, und das Volksfest bekommt eine eigene Haltestelle, den �Cannstatter Wasen�.
Der erste von 48 modernisierten GT4 wird eingesetzt.
1989
Ab sofort hei�t es �Rauchverbot in UHaltestellen �.
In Gerlingen �ffnet das Stra�enbahn-Museum seine Pforten.
Im Juni geht der Stadtbahn-Betriebshof M�hringen in Betrieb.
Schneller, p�nktlicher, planm��iger: Die Bevorrechtigung von Stadt-, Stra�enbahnen und Bussen an Lichtsignalanlagen wird umgesetzt.
Das �U� gilt jetzt als Symbol f�r alle Stadtbahnlinien.
F�r noch mehr Sicherheit von Fu�g�ngern baut die SSB Z-�berwege und Springlichter.
Der Betriebshof Vogelsang hat ausgedient.
Im September geht die U9 zwischen Vogelsang � Hedelfingen in Betrieb.
Japan erh�lt einen GT4 als Sehensw�rdigkeit.
1990
In der Gerberstra�e wird die neue Betriebsleitstelle er�ffnet.
Im November folgt die Er�ffnung der Talquerlinien U5 und U6 � das Aus f�r den Betriebshof Degerloch.
Nicht mehr ben�tigte GT 4 kommen nach Halle/Saale, Augsburg, Nordhausen und Halberstadt, und die Japaner feiern begeistert den GT4.
1991
Die ICE-Neubaustrecke
Stuttgart-Mannheim wird er�ffnet.
An SSB-Automaten k�nnen Kunden jetzt mit Kreditkarten bezahlen.
Wer nach 20 Uhr von einer Haltestelle nach Hause gefahren werden m�chte, kann sich beim Fahrer von Stadt- und Stra�enbahnen ein Taxi bestellen. �Taxi-Ruf� hei�t der Service.
Auch den Radfahrern wird geholfen. An Sonn- und Feiertagen k�nnen sie ihren Drahtesel in den Stadtbahnen mitnehmen.
1992
Der VfB ist abermals deutscher Fu�ballmeister.
Die SSB nimmt ein Rechnergesteuertes Betriebsleitsystem (RBL) in Betrieb.
Stadt- und Stra�enbahnen fahren jetzt der Sicherheit zuliebe auch tags�ber mit Licht.
Im April l�uft nichts mehr, die SSB wird f�r 6 Tage total bestreikt.
Ein von Lowell Boileau aus Detroit gestalteter Kunstbus geht auf Strecke.
Und noch ein Theater findet in ehemaligen SSB-R�umen Herberge: �Die Rampe� bezieht den Alten Zahnradbahnhof in der Filderstra�e.
1993
Das Jahr der Leichtathletik-WM und der Internationalen Gartenschau auf dem Killesberg.
Mit der am 17. April er�ffneten U7 kommen Tausende von G�sten auf den Killesberg. Sie ist auch die erste Linie, die mit Doppeltraktion, also zwei gekuppelten Stadtbahnz�gen, f�hrt.
Die SSB er�ffnet im April ihr Parkhaus in Degerloch.
F�r die Fahrg�ste gibt es ein neues Informationsmedium.
Elektronische Anzeigetafeln an den Haltestellen (Dynamische Fahrgastinformation, DFI).
Zur Leichtathletik-WM f�hrt am 13. August erstmals die Stadionlinie.
Und die U6 erreicht die Stadtgrenze Gerlingens.
F�r das Unterrichtsmodell �Vorsicht Stra�enbahn� erh�lt die SSB den Verkehrssicherheitspreis in Silber.
1994
Stuttgart wird Musicalstadt: �Miss Saigon� hat Premiere.
Die Planungen f�r das neue Bahnhofs-, Schnellbahn- und St�dtebauprojekt �Stuttgart 21� werden vorgestellt.
Die SSB verleiht Degerloch eine besondere Pforte: Das SSBGeb�ude mit dem ABB-Turm ist fertig.
Zwischen Botnang und Untert�rkheim geht als neunte Stadtbahnlinie die U4 in Betrieb.
Und die �Zacke� f�hrt zum ersten Mal zur neuen Endhaltestelle Degerloch: um 200 ebene Meter ist Deutschlands einzige Nahverkehrs-Zahnradbahn verl�ngert worden.
1995
150 Jahre Eisenbahn in W�rttemberg und das 150. Cannstatter Volksfest.
Am 24. Juni er�ffnet in Zuffenhausen das aus Gerlingen verlegte SHBStra�enbahnmuseum.
Die SSB-Mitarbeiterzahl sinkt unter 3000.
1996
Mehr Sicherheit f�r Frauen: Zum 1. M�rz startet das Frauen-Nacht-Taxi unter Beteiligung der SSB.
Ins ehemalige Depot Vogelsang zieht ein Bauernmarkt ein.
Auf dem Killesberg findet das 19. europ�ische Jugendtreffen �Taiz� mit rund 50 000 Teilnehmern statt - die U7 besteht eine noch nie da gewesene Bew�hrungsprobe.
Und Manfred Rommel, Freidenker, Philosoph, Dichter, Noch-SSB-Aufsichtsratsvorsitzender, Oberb�rgermeister von Stuttgart und popul�rster B�rger seiner Stadt, geht zum Jahresende in den Ruhestand.
1997
Am Charlottenplatz finden die Fahrg�ste das neue �KundenCentrum� vor;
die U6 taucht erstmals in Gerlingens Stadtmitte auf.
Gro�e Aufgabe, gro�es Lob: Am 2. Juni wird in Stuttgart der 52. UITP-Kongress er�ffnet. Diese weltweit gr��te Veranstaltung der internationalen Nahverkehrsbetreiber wird von der SSB organisiert - und sie gewinnt den erstmals vergebenen UITP-Award als weltbestes Verkehrsunternehmen.
Einer der H�hepunkte der Ausstellung, der Stadtbahn-Fahr und Verkehrssimulator, zieht ins neu er�ffnete Ausbildungszentrum der SSB nach M�hringen.
1998
Sauberes Stuttgart: Oberb�rgermeister Dr. Schuster startet die Aktion �Let's putz�.
Mit 2813 Besch�ftigten, 13 Prozent weniger als 1992, geht die SSB ins Gesch�ftsjahr 1998.
Im M�rz kommt die Stadtbahn U13 erstmals bis Hedelfingen, ab Mai die U7 bis zur Ruhbank.
Elf Kilometer Neubaustrecke sind in Arbeit; die Planungen zum Umbau der letzten beiden Stra�enbahnlinien 2 und 15 auf Stadtbahnbetrieb laufen.
Und eine M�nnerdom�ne f�llt: Die erste SSB-Verkehrsmeisterin geht an die Arbeit.
1999
Ein Feuerwerk begr��t den ersten von 23 Wagen der neuen Stadtbahngeneration DT8.10.
Start f�r die Nahverkehr-Beratungsfirma Switch, ein SSB-Tochterunternehmen.
Am 22. Mai erreicht erstmals seit 1928 eine neue SSB-Strecke - nach Remseck - eine Umlandgemeinde.
Ebenfalls in Remseck folgt der dritte Stadtbahnbetriebshof der SSB.
Fast 160 000 Besucher in Stuttgart: Mitte Juni bringt der 28. Deutsche Evangelische Kirchentag f�r die SSB die gr��te Kraftprobe ihres Bestehens.
Noch mehr Besucher am 11. August wegen der zweiten totalen Sonnenfinsternis in Stuttgart seit 1706 - aber die f�llt ins Wasser.
Geburtstage: Der SSB-Stra�enbahntyp GT4 wird 40, Deutschlands einziger zoologischbotanischer Garten Wilhelma 50 und der H�henpark Killesberg mit seiner Dampf-Kleinbahn feiert den Sechzigsten.
Der Abschiedsgru� des alten Jahrtausends: Orkan Lothar knickt B�ume und SSB-Masten.
2000
Kein Jahr-2000-Problem: Die SSB-Elektronik kommt gut �ber Silvester, in Bussen und Bahnen ist um 0.00 Uhr kein Durchkommen mehr.
Mit der SSB-Mitarbeiteraktion �Ich bin dabei� wird die Belegschaft auf den kommenden Wettbewerb im Nahverkehr eingestimmt.
Stuttgart tr�umt die Vision von Olympia 2012.
Nach 22 Jahren Pause h�lt der Schienenverkehr am 9.9. wieder in Nellingen Einzug: 108 statt 102 Kilometer misst damit das Stadtbahnnetz.
2002
Im Sommer f�hrt die erste U2 zum Hauptfriedhof, ab Winter auch zum H�lderlinplatz.
In den U-Haltestellen der Stuttgarter Innenstadt flimmern die ersten Bilder den Haltestellenfernsehens �ber die Leinw�nde.
Im Dezember bleiben alle Fahrzeuge bis mittags im Depot: Warnstreik w�hrend der Tarifverhandlungen f�r einen neuen Tarifvertrag.
Tunnelanschlag f�r die Verl�ngerung der U2 nach Neugereut erfolgt in Bad Cannstatt.
2003
Die SSB erh�lt einen neuen Tarifvertrag.
In der B�rgerumfrage haben die Stuttgarter Ihren Nahverkehr mit "sehr gut" ausgezeichnet.
Der Aufsichtsrat der SSB entscheidet, dass die von der Stilllegung bedrohte Seilbahn renoviert und weiter betrieben werden soll.
Der U2-Tunnel nach Neugereut wird durchschlagen.
Die SSB startet die Kampagne "Sicher zu Fu�" f�r mehr Aufmerksamkeit im Umgang mit dem �PNV.
Ab Fahrplanwechsel im Dezember fahren die Stadtbahnen und Innenstadt-Buslinien im 10-Minuten-Takt.
2004
Die Seilbahn f�hrt zu Ihrem 75. Geburtstag wieder.
Der 150. DT8 kommt auf die SSB-Welt.
Den GT4 gibt es nun auch als H0-Modell.
Das Stuttgarter A-cappella-Quintett "die F�enf" besingt etwa 50 Haltestellen in den Stadtbahnen.
Stuttgarts gr�ner OB-Kandidat Boris Palmer m�chte die Innenstadt-Stra�enbahn wieder einf�hren.
Erstmals Stadtbahnverkehr in der Silvesternacht.
2005
Der 164. und somit letzte Stadtbahnwagen 3399/3400 wird in den SSB-Hallen begr��t.
Nie gereut und hoch erfreut kommt die U2 jetzt bis Neugereut.
Die U5 wird von Freiberg nach M�nchfeld verl�ngert.
Am 6. September werden die ersten Regelspurgleise der U15 - S�d am Olgaeck verlegt.
2006
Fu�ball-Weltmeisterschaft: Vier Wochen t�glicher Sonder- und Nachtbusverkehr, 130.000 Menschen zus�tzlich in der Stadt, "Die Welt zu Gast bei Freunden" in Feierlaune, "Stuttgart ist viel sch�ner als Berlin" singen Fans aus aller Welt in den Verkehrsmitteln der SSB.
2007
Dezember: Die letzte Stra�enbahnlinie macht der Stadtbahn platz.
2008
Die SSB wird f�r 2 Tage vollst�ndig bestreikt: Fahrzeuge bleiben in den Depots, Werkst�tten sind dicht und die Kundenzentren bleiben verschlossen.
Quelle: Brosch�re "Die Geschichte der SSB"