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Krieg in Syrien Ägypten bricht Beziehungen zum Assad-Regime ab

Ägyptens Staatschef Mursi zieht Konsequenzen aus dem Chemiewaffen-Einsatz der syrischen Regierung: Er bricht alle Beziehungen zum Regime von Diktator Assad ab. Auch für eine Flugverbotszone spricht sich der Präsident aus.
Mursi: "Beziehungen zum 'aktuellen Regime' beenden"
Mursi: "Beziehungen zum 'aktuellen Regime' beenden"

Mursi: "Beziehungen zum 'aktuellen Regime' beenden"

Foto: Sven Hoppe/ dpa
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Kairo - Er lässt die syrische Botschaft in Ägypten schließen und zieht ägyptische Partner aus Damaskus ab. Ägyptens Staatschef Mohammed Mursi kündigte Samstagabend an, alle Beziehungen zur syrischen Regierung "endgültig" abzubrechen.

Zudem sprach sich Mursi für eine Flugverbotszone über dem Land aus. Kairo habe beschlossen, die Beziehungen zum "aktuellen Regime" in Syrien zu beenden, sagte Mursi am Abend vor Tausenden Anhängern bei einer Konferenz zur "Unterstützung Syriens" in Kairo. Mursi warnte zudem die Hisbollah, Syriens Staatschef Baschar al-Assad zu unterstützen. "Wir setzen uns gegen die Hisbollah und ihre Gewalt gegen die syrische Bevölkerung ein." Die Hisbollah müsse Syrien verlassen.

Die US-Regierung hatte am Donnerstag unter Berufung auf Geheimdiensterkenntnisse erklärt, syrische Regierungstruppen hätten mehrmals Chemiewaffen im eigenen Land eingesetzt. Das Weiße Haus will nach dem Übertreten dieser "roten Linie" die Rebellen nun auch militärisch unterstützen.

kha/AFP/Reuters