
Veltheim

In Lucklum biegen wir in n�rdlicher Richtung ab nach Veltheim an der Ohe, Stammsitz des im 13. Jahrhundert ausgestorbenen Grafengeschlechtes derer von Veltheim-Osterburg.
Begr��t werden wir von den Resten des Schornsteins einer ehemaligen Brauerei, die bis zu deren Zerst�rung durch einen Brand im Jahr 1852 das speziell in Braunschweig begehrte "Veltheimer Gesundheitsbier" herstellte.
Trotz etlicher Umbauten
hat die jetzige
Wehranlage noch den Charakter der f�r das Braunschweiger Land typischen
Wasserburgen bewahrt.
�
Die ehemals starke Wehranlage entstand bereits in fr�her Zeit, vermutlich im 12. Jahrhundert.
Sie war sicher nicht allein der
Stammsitz der im 13. Jahrhundert aussterbenden
Grafen von Veltheim-Osterburg, sondern vorher bereits die Stammburg eines bedeutenden Ministerialgeschlechtes.
Im Jahre 1494 ver�u�erte Cord von Veltheim seinen Grundbesitz samt Burg an Barthold von Honrodt.

1555 erbaute Ernst von Honrodt hier ein Wasserschloss
um einen viereckigen Wirtschaftshof.

Der Bau der Br�cke und des Torhauses (Foto links, oben) sowie die Erneuerung des rundbogigen Tores (Foto rechts, oben) zum Hauptgeb�ude erfolgte 1767 auf Veranlassung von A(nton), W(ilhelm) v.H(onrodt), wie wir den Initialen am Tor entnehmen k�nnen.
Die Bekr�nung (linkes Foto) �ber dem Tor stammt allerdings noch von 1555, dem Baujahr des Schlosses.
Die �ber dem Eingang befindlichen drei linken Wappen sind die des Erbauers Ernst von Honrodt und seiner beiden Frauen.
Nachdem das Geschlecht derer von Honrodt 1814 ausstarb,
ging das Anwesen wieder in den Besitz der Familie von
Veltheim �ber. Und
diese lie� darauf rechts daneben ihr eigenes Wappen anbringen.
Im Inneren des Schlosses sollen sich nach unbest�tigten Meldungen noch einige Bilder der Herz�ge aus dem 18. Jahrhundert befinden.

Inmitten des Hofes sehen wir die Br�der Ludwig und Gerhardt von Honrodt auf Epitaphen(1) als steinerne W�chter.
Die sp�ter� erbaute St. Remigius-Kirche enth�lt einen gotischen Schnitzaltar aus dem 15.Jahrhundert. Neben dem Kirchturm befinden sich �ltere Gr�ber derer von Honrodt.
Die gesamte Anlage ist bewohnt und der Eintritt verboten. Aber
vielleicht m�chte man ja eine der dort wohnenden Familien besuchen!
�brigens, der Zusatz an der Ohe l�sst auf einen Bach schlie�en;
ist es aber nicht. Die Ohe ist ein nahegelegener Mischwald, schon
bei der ersten Siedlungnahme ein bedeutende Waldung.
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(1) Epitaph |
Gedenktafel
mit Inschrift f�r einen Verstorbenen an einer Kirchenwand oder an einem
Pfeiler. |
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Der Tetzelstein |
Erg�nzende Beitr�ge aus der von uns redaktionell bearbeiteten Hauszeitung der Waldgastst�tte Tetzelstein im Elm als PDF-Dateien |
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